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Werkstudent ~ Vor- und Nachteile im Überblick

Werkstudent ~ Vor- und Nachteile im Überblick

Die Mehrheit der Studenten möchte sich neben dem Studium ein paar Euro dazu verdienen. Miete, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel, Freizeitbeschäftigungen und Lebenshaltungskosten müssen bezahlt werden und man möchte ja nicht für immer von den Eltern abhängig sein. Es gibt verschiedene Jobmodelle, die für  Studierende wie dich infrage kommen. Du kannst z.B. einen Minijob machen. Aber was ist, wenn du mehr verdienen möchtest oder musst? Wenn du bereits während des Studiums in einem Unternehmen arbeiten möchtest, dessen Tätigkeiten zu deinem Studium passen und du mehr als bei einem Minijob verdienen möchtest, dann solltest du dir überlegen, ob eine Stelle als Werkstudent für dich infrage kommt. Früher oder später stößt du sicher auf eine Stellenausschreibung für Werkstudenten, aber was ist das überhaupt?

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen, um als Werkstudent zu arbeiten?

Ein Werkstudent ist ein in Vollzeit immatrikulierter Student oder Studentin einer Fachhochschule oder Universität, der während der Vorlesungszeit über einen längeren Zeitraum bis zu maximal 20 Stunden pro Woche in einem Unternehmen arbeitet. Der Student oder die Studentin sind aktuell nicht im Urlaubssemester und hat sein 25. Fachsemester nicht überschritten. 

Außerdem ist es wichtig, dass die 26-Wochen Regel eingehalten wird. Das bedeutet, dass der Werkstudent maximal 26 Wochen pro Jahr mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten darf, z.B. während der Semesterferien oder im Pflichtpraktikum.

Wie viel kann ich als Werkstudent verdienen?

 Für Werkstudenten gilt wie für alle anderen Arbeitnehmer in Deutschland auch der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Nach oben hin gibt es keine Grenze. Die einzige Grenze, die du als Werkstudent nicht überschreiten darfst, ist eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche.

Studentensteuererklärung

Welche Vorteile hat der Werkstudenten Vertrag?

Als Werkstudent zahlst du viel weniger Sozialversicherungsbeiträge als normale Teilzeitangestellte. Somit bleibt mehr netto vom brutto übrig. Dir wird lediglich der Arbeitnehmeranteil der gesetzlichen Rentenversicherung (9,35 % vom brutto) abgezogen. Dein Status bei der Krankenversicherung bleibt unverändert, also entweder bist du weiter kostenlos familienversichert oder studentisch gesetzlich versichert oder privat versichert wie vorher auch. Das gilt auch, wenn du z.B. in den Semesterferien Vollzeit arbeitest. Außerdem knüpfst du bereits eine Menge Kontakte und erhältst Informationen über interne Stellenausschreibungen. Vielleicht stellst du dich sogar so gut an, dass du direkt nach deinem Studium als Vollzeitangestellter im gleichen Unternehmen anfangen kannst.

Und selbst wenn nicht, hast du zumindest die Chance deine Bachelor- oder Masterarbeit in diesem Unternehmen zu schreiben.

Ein Werkstudentenzeugnis ist selbstverständlich sehr hilfreich bei der späteren Arbeitssuche.

Außerdem bezahlen  dein Arbeitgeber und du bereits in die Rentenkasse ein. Als Werkstudent hast du den Vorteil, dass die Mindestlohnregelung auch für dich gilt. Das heißt, du verdienst gutes Geld – mindestens 8,50 € pro Stunde.

Ein Vorteil ist auch, dass du zwar eine Grenze von 20 Arbeitsstunden pro Woche hast, du aber in den Semesterferien ganz einfach mehr arbeiten und somit mehr verdienen kannst. Als Minijobber ist das aufgrund der Vergütungsgrenze nicht möglich.

Ein weiterer Vorteil ist, das Werkstudentenjobs oft als Pflichtpraktikum angerechnet werden können, da sie zu deinen Studieninhalten passen. Prüfe dies aber auf jeden Fall rechtzeitig mit der verantwortlichen Person an deiner Uni oder Fachhochschule.

Während deiner Arbeit als Werkstudent hast du außerdem Anspruch auf Gehalt während Krankheit, bezahltem Urlaub, Mutterschutz und Arbeitsschutz.

Welche Nachteile hat der Werkstudenten  Vertrag?

Da du als Werkstudent keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen musst, hast du bei Verlust des Jobs bzw. Studienabschluss keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Solltest du dein Studium mit BAföG finanzieren, lohnt sich die Arbeit als Werkstudent evtl. finanziell nicht, da du wahrscheinlich mit deinem Einkommen die BAföG-Freibeträge übersteigst und somit zwar mehr Zeit in die Arbeit investierst, ohne wesentlich mehr Geld als in einem Minijob zur Verfügung zu haben. Außerdem fällt ab 450 € monatlichem  Einkommen die Familienversicherung weg und man muss sich selbst studentisch kranken und pflegeversichern (derzeit ca. 86 €)

Werkstudent Nachteile

Der Werkstudent im Vergleich zu anderen Arbeitsmodellen im Studium 



Minijob Teilzeitjob Werkstudent
Arbeitszeit nicht definiert meist ca. 15-30 Stunden/Woche max. 20 Stunden/Woche Vorlesungszeit
Vergütung maximal 450 € pro Monat mindestens 8,50 € pro Stunde mindestens 8,50 € pro Stunde
Krankenversicherung Familienversicherung möglich 7,3 % vom Bruttogehalt selbst studentisch versichert (ca. 70 €)
Pflegeversicherung Familienversicherung möglich 1,275 % vom Bruttogehalt selbst studentisch versichert (ca. 10 €)
Arbeitslosenversicherung nicht versichert 1,35 % vom Bruttogehalt nicht versichert
Rentenversicherung Befreiung von der Versicherungspflicht nach § 2 Abs. 4 SGB III möglich 9,35 % vom Bruttogehalt 9,35 % vom Bruttogehalt


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BAföG-Hotline 0800-223 63 41

Die offizielle Hotline des Deutschen Studentenwerks ist erreichbar

von montags bis freitags 8 - 20 Uhr (kostenfrei).

120 Kommentare

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    vor ca. 2 Monaten habe ich mich bei der Arbeit verletzt, als ich versuchte, einen unserer Roller, der unter dem Roller von anderen Firmen feststeckte, herauszuziehen.
    Irgendwann, als ich es schaffte, den Roller herauszuziehen, blieb mein Bein unter den anderen Rollern hängen und fiel dadurch zur Seite, der Roller fiel auf mich und mein Bein verdrehte sich, weil es feststeckte.
    In diesem Moment verspürte ich einen starken Schmerz in meinem Knie und ich konnte etwas platzen hören.
    Nach ein paar Sekunden versuchte ich aufzustehen und nachzusehen, worum es ging und bemerkte dann, dass ich mein Knie nicht strecken konnte.
    Ich habe die Verletzung meinem Arbeitgeber gemeldet, der mir gesagt hat, dass ich nach Hause gehen soll und wenn die Schmerzen nicht verschwinden, soll ich zum Arzt gehen.
    Der Arzt wies mich an, ein MRT zu machen, woraufhin er mir sagte, ich müsse operiert werden, weil mein Meniskus gerissen war.
    Vor einer Woche habe ich bei der Firma angerufen und gefragt, warum mir nur ein Teil meines Gehalts zusteht, wo mir gesagt wurde, ich solle mich für den Rest an meine Krankenkasse wenden. Dort wurde mir gesagt, dass ich keinen Anspruch auf Krankengeld habe, weil ich Student bin und mich bei der Berufsgenossenschaft melden soll. Sie sagten mir dann, sie hätten mir einen Brief geschickt und ich solle warten.
    Vor zwei Tagen habe ich einen Brief bekommen und ehrlich gesagt ist mir nichts klar.
    Sie weigerten sich, mir Verletzengeld zu zahlen, weil mein Arbeitsunfall nicht die Ursache meiner Verletzung ist.
    Ich hatte noch nie Probleme und Schmerzen gehabt, ich konnte normal leben und funktionieren. Vor ungefähr 7 Jahren hatte ich eine Bandoperation, aber es war alles in Ordnung und ich hatte nie wieder ein Problem
    Durch diese Verletzung hat sich mein Leben total verändert, denn ohne Einkommen weiß ich nicht, wie ich meine Beiträge bezahlen soll. Außerdem kann ich mich nicht bewegen, ich kann nichts tun.
    Können Sie mir bitte sagen, was ich dagegen tun kann?

    Mit freundlichen Grüßen
  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    vor ca. 2 Monaten habe ich mich bei der Arbeit verletzt, als ich versuchte, einen unserer Roller, der unter dem Roller von anderen Firmen feststeckte, herauszuziehen.
    Irgendwann, als ich es schaffte, den Roller herauszuziehen, blieb mein Bein unter den anderen Rollern hängen und fiel dadurch zur Seite, der Roller fiel auf mich und mein Bein verdrehte sich, weil es feststeckte.
    In diesem Moment verspürte ich einen starken Schmerz in meinem Knie und ich konnte etwas platzen hören.
    Nach ein paar Sekunden versuchte ich aufzustehen und nachzusehen, worum es ging und bemerkte dann, dass ich mein Knie nicht strecken konnte.
    Ich habe die Verletzung meinem Arbeitgeber gemeldet, der mir gesagt hat, dass ich nach Hause gehen soll und wenn die Schmerzen nicht verschwinden, soll ich zum Arzt gehen.
    Der Arzt wies mich an, ein MRT zu machen, woraufhin er mir sagte, ich müsse operiert werden, weil mein Meniskus gerissen war.
    Vor einer Woche habe ich bei der Firma angerufen und gefragt, warum mir nur ein Teil meines Gehalts zusteht, wo mir gesagt wurde, ich solle mich für den Rest an meine Krankenkasse wenden. Dort wurde mir gesagt, dass ich keinen Anspruch auf Krankengeld habe, weil ich Student bin und mich bei der Berufsgenossenschaft melden soll. Sie sagten mir dann, sie hätten mir einen Brief geschickt und ich solle warten.
    Vor zwei Tagen habe ich einen Brief bekommen und ehrlich gesagt ist mir nichts klar.
    Sie weigerten sich, mir Verletzengeld zu zahlen, weil mein Arbeitsunfall nicht die Ursache meiner Verletzung ist.
    Ich hatte noch nie Probleme und Schmerzen gehabt, ich konnte normal leben und funktionieren. Vor ungefähr 7 Jahren hatte ich eine Bandoperation, aber es war alles in Ordnung und ich hatte nie wieder ein Problem
    Durch diese Verletzung hat sich mein Leben total verändert, denn ohne Einkommen weiß ich nicht, wie ich meine Beiträge bezahlen soll. Außerdem kann ich mich nicht bewegen, ich kann nichts tun.
    Können Sie mir bitte sagen, was ich dagegen tun kann?

    Mit freundlichen Grüßen
  • Hallo Luisa,
    mich interessiert, ob mein Arbeitgeber (eine Uni-Klinik und das Landesamt für Finanzen als Lohnzahler) mir den Werkstudentenvertrag aufzwingen können? Ich arbeite 25% in der Klinik, studiere etwas völlig anderes um da irgendwann weg zu kommen. Jetzt bedrängen sie eine Kollegin zum Werkstudentenvertrag und ich bekam ein Schreiben vom LfF, wo die Immatrikulationsbescheinigung verlangt wird und sie die "Versicherungspflicht/ -freiheit" feststellen wollen. Ich vermute ich soll auch Werkstudent werden um der Klinik Geld zu sparen.
    Vielen Dank und viele Grüße, Frank
  • Hey Frank,

    ein Vertrag entsteht grundsätzlich immer im Einverständnis aller beteiligten Parteien. So wie dein Arbeitgeber dich nicht zum Werkstudentenvertrag zwingen kann, kannst du ihn auch nicht zwingen einen anderen Vertrag mit dir abzuschließen. Ein Werkstudentenvertrag ist IMMER an die Vollzeitimmatrikulation gebunden. Natürlich will dein Arbeitgeber nicht mehr bezahlen als nötig. Würdest du das wollen, wenn du etwas oder jemanden bezahlst?
  • Hallo Luisa,
    ich habe mir jetzt ein paar Kommentare durchgelesen, aber finde nichts Passendes zu meiner aktuellen Situation. Daher einmal meine Frage: Ich arbeite als Werkstudent (wer hätte es gedacht), bin jedoch mit meinem Arbeitgeber sehr unzufrieden und habe nun ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job auf 450€ Basis. Mein Vertrag als Werkstudent wurde bereits einmal verlängert, meine jetzige Vertragslaufzeit geht vom 01.03. - 31.08.2021. Mein Master beginnt am 01.09. und der neue Job voraussichtlich auch am 01.09. Kann ich den Vertrag einfach auslaufen lassen ohne dass es einer Kündigung bedarf? Bisher wurde mit mir vor einem Monat kurz über eine Verlängerung gesprochen, aber ansonsten habe ich hier noch keine mündliche oder schriftliche Zustimmung gegeben.
    Vielleicht kannst du mir hier weiterhelfen.

    Freundliche Grüße

    Sophie
  • Hey Sophie,

    sofern nichts anderes vereinbart wird, laufen Zeitverträge automatisch aus. Wenn dein Arbeitgeber nichts sagt, will er dich ebenfalls loswerden.
  • Hallo Luisa,
    ich habe mal eine Frage, ich bin als Werkstudent auf stundenbasis angestellt und bin ausdrücklich auf die 450,- Euro-Grenze (als Mindestverdienst) hingewiesen worden aber sorum, dass ich im Monat darüber kommen muss. Ich muss quasi im Monat mindestens soviele Stunden arbeiten, dass ich die 450 Euro erreiche. Wenn ich schon weiß, ich muss viel lernen, soll ich mich lieber komplett für einen Monat abmelden, als unter 450,- Euro rauszukommen. Bei einer Betriebsprüfung könne man nur so nachweisen, dass der Werkstudentenstatus gegeben ist.Das wäre für die Prüfung wichtig

    Ein ständiges Ummelden von Werkstudent auf Aushilfe ist nicht gewünscht, was ich auch verstehe, da hier einige Studenten arbeiten und wenn man das für jeden machen würde, müssten sie wahrscheinlich noch jemanden extra einstellen. Aber dennoch, ich verstehe das nicht ganz. Für Aushilfen gibt es ja auch die Ausnahmeregelung, dass man 2 Monate o.s.ä. auch mal drüber kommen kann, wenn es im Jahr einen Gesamtbetrag nicht überschreitet.

    Gibt es diese 450,- Euro Grenze als Mindestverdienst für Werkstudenten überhaupt oder müsste man dann jedes mal nur ummelden, wenn jemand drunter bleibt. Oder gab es mal so eine Grenze. Hier bekommt man sogar Ärger, wenn man mehr als 1 oder 2mal unter 450,- geblieben ist.

    Danke und VG Paula
  • Hey Paula,

    eine Untergrenze für Werkstudenten ist mir nicht bekannt, was nicht heißt, dass es das nicht geben kann. Ich weiß auch nicht immer alles. Frag mal deine Krankenkasse.
  • Hey liebe Luisa, ich habe eine Frage und wie es aussieht bist du ein totaler Pro darin! Vielleicht kannst du mir ja weiter helfen… Und zwar hab ich einen Teilzeitjob als Kassiererin (16h/Woche), bin aber Vollzeitstudentin an der Uni. Ich würde gerne meinen Vertrag umändern lassen von Teilzeit zu Werkstudent? Geht das so einfach wie ich mir das vorstelle? Weil die Kriterien für ein Werkstudenten Job erfülle ich ja, ich weiß nur nicht was die Kriterien sind was die Arbeit angeht um es als Werkstudentenjob anzuerkennen? Weißt du da zufällig mehr?
    Beste Grüße!
  • Hey S,

    Klar, könnt ihr den Vertrag einfach ändern wenn du und dein Arbeitgeber euch darin einig seid, dass ihr das wollt. Das Werkstudentenprivileg hat nichts mit der Art der Tätigkeit zu tun. Ob die Arbeit mit dem Studium fachlich verwandt ist oder nicht ist egal. Relevant ist nur, dass du standardmäßig weniger als 20 Stunden pro Woche arbeitest und dich selbst freiwillig gesetzlich oder privat krankenversicherst und du musst Vollzeit immatrikuliert bleiben.
  • Hallo Luisa,
    Ich bin Student, über 30 Jahre alt und freiwillig versichert, nun zieht die KV 194,... Euro monatlich, ich habe gehört, dass man die KV auch vom Lohn abziehen kann und die Hälfte auch mit dem Arbeitgeber zahlen lassen kann. ist das möglich? hat das auch mit dem Arbeitsvertrag und den Stunden zu tun? und wie kann man das machen, dass die Krankenversicherung, die Hälfte Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen zahlen und vom Lohn abgezogen werden.
  • Hey Nabil,

    das entspricht einem ganz normalen Arbeitsvertrag, den jeder normale Angestellte in Deutschland hat. Nichts besonderes. Das hat dann aber auch nichts mehr mit den 194 Euro zu tun. Die Höhe der KV hängt dann von deinem Gehalt ab, von dem dann auch Arbeitslosengeld- und Rentenversicherung abgezogen werden.
  • Hallo Luisa,

    Kannst du mir sagen wie das ist, wenn der Arbeitgeber einen klassischen Vertrag aufsetzt (15h/Woche, befristet auf 5 Monate). Laut meinem Arbeitgeber setzten die keine Werkstudentenverträge auf sondern nur klassische Verträge? Weißt du wo sich hier Vor- und Nachteile für mich ergeben können? In meinem Vertrag würde ich die max. 20h nicht überschreiten, auch nicht der jährlich gedeckelte Betrag von 9.744 € und ich bin parallel auch immatrikuliert. Macht das für mich bei der Steuererklärung oder generell einen Unterschied ob es ein offizieller Werkstudentenvertrag ist (schriftlich festgehalten) oder reicht für die Steuererklärung, dass die Rahmenbedingungen eines Werkstudentenjobs gegeben sind. Oder hat es für mich vielleicht sogar Vorteile, dass ich einen normalen Arbeitnehmer Vertrag bekomme und keinen Wekrstudentenvertrag?

    Ich hoffe meine Erläuterung und Fragen sind verständlich und dass du mir weiterhelfen kannst!

    LG
    Natalie
  • Hey Natalie,

    die Vor- und Nachteile stehen alle im Artikel. Das Werkstudentenprivileg muss schriftlich festgehalten sein, immerhin hängt davon ab, wer deine Krankenversicherung zahlt und ob du Arbeitslosengeld zahlen musst. Du und dein Arbeitgeber müsst euch in diesem Punkt also einig sein. Du bist grundsätzlich nicht verpflichtet eine Steuererklärung zu machen. das ist bei normalen angestellten, die vorher keinen zusätzlichen Freibetrag bein Finanzamt beantragt haben immer freiwillig. Dem Finanzamt ist auch egal, ob das Werkstudentin bist oder nicht. Es geht im Prinzip nur um die Sozialversicherung.
  • Hallo Luisa,

    Danke für den sehr informativen Artikel.
    Ich hab da auch eine Frage die du hoffentlich beantworten kannst:
    Ich arbeite als Werkstudent 20h/Woche und würde zusätzlich gerne meinen selbständigen Job am Wochenende behalten. Geht das dann nur in den Semesterferien solange ich die 26-Wochen-Grenze nicht überschreite? Oder weißt du ob es auch im semester möglich ist? (Wochenende-Regelung?)
  • Hey Manja,

    weiß ich nicht. Ich habe generell keine Ahnung wie das läuft, wenn man neben der Werkstudententätigkeit noch einen zweiten Job hat. Ich kann da auch nur raten. Am besten du fragst deine Krankenkasse.
  • Hallo ich habe mit zwar alle Kommentare durchgelesen, bin mir aber immernoch nicht sicher, ob es möglich ist einen Werkstudentenjob mit weniger als 450 Euro gehalt zu haben. Da ich Bafög beziehe wäre es für mich einfach nicht rentabel, wobei ich trotzdem gerne etwas mehr Erfahrung im Job sammeln würde
  • Hey Orfeusz.kdz,

    klar ist es das, macht aber abgesehen vom BAföG keinen Sinn. Werkstudent bedeutet nicht, dass der Job etwas mit deinem Studienfach zu tun hat. Es geht hier nur um die Sozialversicherung, also, ob du in die Arbeitslosengeldversicherung einzahlst und die Krankenkasse abhängig vom Einkommen zahlst. Bei weniger als 450 Euro wirst du einen Minijob Vertrag bekommen, was aber genauso Erfahrung im Job bedeutet.
  • Hallo und danke für den tollen Beitrag,.
    Ich habe eine Frage. ich bin zurzeit Vollzeitstudentin und arbeite nebenbei in Teilzeitbeschäftigung. Ich zahle also auch alle Versicherungen und Steuern, etc.
    Darf ich gesetzlich zusätzlich noch einen Vertrag als Werkstudentin (20h / Woche) haben? Also dass ich 2 Jobs habe. Einer als normaler Teilzeitjob und das andere als Werkstudent?

    Danke im Voraus!
    LG
  • Hey Karla,

    wenn du mehr als 20 stunden pro woche arbeitest bist du keine Werkstudentin. Ganz streng genommen bist du damit auch keine Vollzeitstudentin, da du offiziell mehr arbeitest als studierst. Abgesehen davon fällt mir auch kein guter Grund ein, Teilzeit + Werkstudent zu machen. Das ist zusammen ja schon vollzeit. Wenn überhaupt, würde ich nur einen 450 Euro Job machen. Das hat mit dem Werkstudentenprivileg aber nichts zu tun.
  • Hallo. Ich finde es toll, dass hier auf die Fragen so gut eingegangen wird. Ich hätte jedoch zwei Fragen: 1. Muss die Tätigkeit etwas mit dem Studienfach zu tun haben, damit man sie als Werkstudent ausüben/anmelden kann? - 2. Ich habe gehört, dass es Einschränkungen gibt, sobald man bei seiner Abschlussarbeit ist und das Ergebnis vorliegen hat. Was genau muss man da beachten? Müsste man ab dem Zeitpunkt dann wieder diese Nebentätigkeit als Minijob anmelden oder wie müsste man da vorgehen?
  • Hey Giovanni,

    1. Nein. 2. Das Werkstudentenprivileg endet mit deinem Studium. Ihr müsstet dann den Vertrag ändern, wenn du weiterhin dort arbeiten willst.
  • Hey
    ich arbeite bereits als Werkstudentin 20h/Woche in einer Firma, habe allerdings jetzt ein Angebot von der Fachhochschule für ein Mentoring Programm bekommen, dass 6 Monate läuft. Ich muss dort 4h die Woche arbeiten. ich hab mal gehört, dass Arbeiten am Lehrstuhl nicht unter diesen Regelungen fallen, stimmt das?
  • Hey Nina,

    meinst du mit Regelung das Werkstudentenprivileg? In Bezug worauf? Als SHK bekommst bekommst du bestimmt einen Minijob Vertrag. Das hat so gesehen tatsächlich nichts mit Werkstudenten zu tun. Ob das aber ein Problem für die Sozialversicherung ist, wenn man beides macht und dabei mehr als 20 Stunden arbeitet, weiß ich nicht. Genauso wenig weiß ich, ob das mit dem Lehrstuhl relevant ist.
  • Hallo Luisa,

    Ich hätte eine Frage zum Vertrag. Aktuell bin ich als Werkstudentin unter Vertrag mit 20h/ Woche. Ich würde meinen Muster gerne Vollzeit bei meinem Arbeitgeber machen. Muss hierfür ein neuer Vertrag aufgesetzt werden oder läuft das weiterhin über den Werkstudenten Vertrag?

    Vielen Dank und liebe Grüße!
  • Hey Leonie,

    ich habe keine Ahnung was du meinst.
  • Hallo Luisa,

    danke für den tollen Artikel! Ich hätte eine Frage an dich. Aktuell arbeite ich als Werkstudentin mit ca. 12 Wochenstunden und verdiene dabei zwischen 700 und 800 € netto monatlich. Da ich 25 Jahre alt bin, zahle ich knapp 110 € an die studentische KV/PV. Nun habe ich eine Meldung bekommen, dass ich als sozialversicherungspflichtiger Mitarbeiter umgemeldet wurde. Bei der aktuellen Abrechnung ist mir aufgefallen, dass trotz der neu dazugekommenen Arbeitslosenversicherung die Sozialabgaben trotzdem niedriger (ca. 100 € ohne Rentenversicherung, die ja sowieso gezahlt werden muss) ausfallen, als wenn ich die studentische KV/PV selbst übernehme. Kann ich diese jetzt einfach kündigen oder hören die automatisch damit auf, die Beiträge abzubuchen, sobald mein Arbeitgeber die überweist? Ob das rechtlich gesehen überhaupt funktioniert, da ich ja deutlich unter 20 Stunden arbeite und Vollzeit studiere, ist die andere Frage...

    Danke für deine Hilfe!
    Liebe Grüße
  • Hey Reni,

    das ist rechtlich kein Problem. Dir und deinem Arbeitgeber steht es frei zu entscheiden, ob du einen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitvertrag oder Werkstudentenvertrag abschließt. Ich würde dir KK anrufen, um sicherzustellen, dass sie nicht versehentlich doppelt abrechnen.
  • Frage:
    Darf ich bei dem Arbeitgeber, bei dem ich schon seit mehreren Jahren fest angestellt arbeite (ohne Studium), anschließend als Werkstudent eingestellt werden, wenn ich jetzt studiere?
  • Hey Julia,

    ja natürlich. Hab ich auch gemacht. Du und dein Arbeitgeber könnt miteinander alles vereinbaren solange ihr euch einig seid.
  • Hallo,
    ich habe den Artikel und die Kommentare gelesen, sowie andere Seiten durchstöbert, dennoch erschließt sich mir Folgendes nicht:
    Muss ich mehr als 450 Euro verdienen um einen Werksstudentinnen-Vertrag abschließen zu können, da es sonst als Mini-Job zählt? Oder könnte ich nur 300 Euro/Monat verdienen und dennoch einen Werksstudentinnen-Vertrag haben?

    Meine Situation: Ich arbeite aktuelle einen Mini-Job mit etwa 10 std. die Woche und möchte jetzt zusätzlich eine Hiwi-Stelle mit etwa 5 std. die Woche annehmen. Laut Mini-Job Zentrale kann ich die beiden Jobs aber nicht unter einem Studentenwerks-Vertrag vereinen sondern sie zählen sperat - ich müsste sie also als zwei Mini-Jobs anmelden und einen versteuern.
    Laut Internetrecherche muss ich aber keine Steuer zahlen, wenn ich einen Werksstudentinnen + einen Mini Job habe und dabei unter den 20 std/Woche bleibe. Deshalb würde ich gerne einen der Beiden Jobs unter einem Werksstudentinnen-Vertrag laufen lassen, obwohl ich dort weniger als 450 Euro im Monat verdiene - geht das?

    Vielen Dank!
    Silvana
  • Hey Silvana,

    mir ist keine Mindeststundenzahl bekannt. Ich kenne aber auch keinen Fall wie deinen. Ich vermute, dass Arbeitgeber darauf wenig Lust haben, weil Werkstudenten durch den Zuschuss zur Rentenversicherung teurer für sie sind. Sprich einfach mit deinem Arbeitgeber wie der das sieht. Wenn du Steuern zahlst, mach einfach eine Steuererklärung. Dann bekommst du alles zurück und wenn du es richtig machst, kriegst du auch noch so eine Art Gutschrift für künftige Steuern (Verlustvortrag).
  • Danke Luisa!
    Wirklich toll, dass man hier so schnell eine Antwort erhält.
    Alles Gute!
  • Hi,

    ich habe eine kleine Frage. Ich bin bereits seit 10 Jahren in einer großen Klinik tätig (eingestellt mit meinem Ausbildungsberuf). Ich habe nach zwei Jahren privat angefangen zu studieren udn meinen Bachelor gemacht. Damals hatten wir uns geeinigt, in dieser Zeit als Werkstudent zu laufen. Danach war ich wieder im normalen Arbeitnehmerverhältnis. Nun bin ich über 33 und habe meinem Chef, jedoch nie der Personalabteilung, von meinem Masterstudium erzählt. Als diese davon jedoch erfuhr (habe meine Wochenstunden wegen eines Praktikums für 4 Monate reduziert), haben sie ohne mich zu fragen, wieder als Werkstudent "eingetragen", welches für mich zum großen Nachteil wurde. Dürfen die das ohne mein Einverständnis? Es gibt keine Vertragänderung diesbezüglich.
    Und meine letzte Frage: Ich habe meine Wochenstunden wieder auf über 20 Wochenstunden erhöht, sodass ich aus dieser Regelung falle, nun fragen sie mich erneut nach meiner Immatrikulation, muss ich denen diese geben?
    Vielen Dank !!!!
    LG
  • Hey P,

    Bin nicht dass sie ohne dein Einverständnis einfach deinen Arbeitsvertrag ändern dürfen aber frag einfach Anwalt was jetzt zu tun ist.
  • Hallo Luisa,
    warum kann ich nicht als Studentin in einem Teilzeitjob regulär nicht mehr als 20 h in der Woche arbeiten? Mir ist klar, dass als Vollzeitstudentin das Studium im Vordergrund stehen muss. Aber wenn man das alles gut hinbekommt? Wen genau interessiert das dann? Also unsere Hochschule weiß doch gar nicht, wieviel die Studierenden arbeiten. Ich frage mich da immer, an welcher Stelle es zu Problemen kommen könnte?
    Viele Grüße
  • Hey Adriana,

    rein zeitlich steht das Studium nicht im Vordergrund, ob du das hinkriegst oder nicht ist egal. Per Definition hat eine Nebentätigkeit weniger Stunden als eine Haupttätigkeit. Deine Haupttätigkeit ist das Studium. Offiziell beasprucht ein Vollzeitstudium durchschnittlich 40 Stunden pro Woche (Lehrveranstaltungen, Vor- und Nachbereitungen, Prüfungen,....) Wenn du mehr als die hälfte davon arbeitest, ist das Studium die Nebentätigkeit, damit verlierst du das Werkstudentenprivileg und musst von deinem Arbeitgeber vollständig sozialversichert werden. Es geht hier nicht darum die Studierenden zu bestrafen, sondern sie vor den Interessen der Arbeitgeber zu schützen. Als Werkstudent hast du keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und musst dich selbst Krankenversichern. Das macht dich für Arbeitgeber zu einer billigen Arbeitskraft zu deinem Nachteil. Im Artikel steht auch, dass es kein Problem ist, wenn du hin und wieder mehr als 20 Stunden arbeitest. In den Semesterferien kannst du auch vollzeit arbeiten gar kein Problem, aber das solll halt nicht die Regel sein. Wenn dein Chef möchte, dass du regulär 25 Stunden pro Woche arbeitest, soll er dir einen Teilzeitvertrag geben.
  • Hallo Luisa,
    bei meiner Krankenkasse ist meine Mitgliedschaft als Student abgelaufen, da ich 30 geworden bin. Um genau zu sein, läuft sie zum 31.03.2021 ab und ich fange einen neuen Teilzeitjob ab dem 01.04.2021 an. Bei diesem Teilzeitjob verdiene ich mehr als 450€ im Monat und werde durch den Arbeitgeber versichert. Ich hatte vorhin bei meiner Krankenkasse angerufen ob ich trotzdem die Anmeldung als Freiwilliges Mitglied zurückschicken muss. Das wurde verneint, da mich ja der Arbeitgeber versichert und die Versicherung somit nahtlos weitergeht.
    Meine Frage ist: Da ich unter 20 Stunden die Woche arbeiten werde, ist es in Ordnung dass es als Teilzeitjob angemeldet wird, oder können da irgendwelche Konsequenzen auf mich zukommen? Würde mein Arbeitgeber das als Werkstudentenjob eintragen, würde ich dadurch finanziell (rechnerisch) einen Nachteil haben. Dazu muss gesagt werden, mein Arbeitgeber hat kein Problem damit, es als Teilzeitjob einzutragen

    LG Petka
  • Hey Petka,

    Uni und BAföG haben auch kein Problem mit deinem Teilzeitjob solange du unter den regelmäßigen 20 Stunden bleibst. Wie das rechnerisch für dich aussieht, ist im Artikel erklärt. Du kannst es dir damit selbst zusammenrechnen.
  • Hallo Luisa,

    leider finde ich nichts zu einer möglichen Länge der Beschäftigung. Aktuell habe ich einen Zweijahresvertrag, der diesen Sommer ausläuft. Gibt es die Möglichkeit diesen zu verlängern oder einen neuen abzuschließen? Die Personalabteilung sagt, dass es nicht möglich ist, da ich sonst einen Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag hätte.
  • Hey Dennis,

    Theoretisch kann der verlängert werden aber dein Arbeitgeber will dir eben keinen unbefristeten geben. Das ist sein gutes Recht. Aber Werkstudentenverträge können wissens nach nicht unbedingt zeitlich befristet sein. Das Werkstudentenprivileg endet mit deiner Exmatrikulation danach müsstet ihr einen neuen Vertrag schließen, der mit deinem Studium nichts zu tun hat. Wenn genau wissen willst frag einen Anwalt für Arbeitsrecht.
  • Hi Luisa,
    nun sind die Semesterferien angebrochen. Kann ich 40 Studen von Mo-Fr arbeiten und am Sa und/oder So weitere 10 Std (im selben Unternehmen)? Somit würde ich auf insgesamt 50 Std in der Woche kommen. Ist das verboten, oder für Werkstudenten möglich? Ich möchte dies auch nicht jede Woche machen, aber in der vorlesungsfreien Zeit würde es sich ab und zu anbieten.
    Gruß
  • Hey K.,

    in der vorlesungsfreien Zeit kannst du machen, was du willst, es sei denn du hast die 26 Ausnahmewochen pro Jahr schon ausgereizt, wovon ich nicht ausgehe.
  • Hallo, kann man neben einem Teilzeitjob ( 10h/ Woche) mit Sozialabgaben und darüber auch versichert etc. noch einen Werkstudentenjob annehmen und diesen auch so bezahlt bekommen?
    Würde insgesamt auf 20h/woche kommen, also bei jedem Job 10h?

    LG
  • Hey J,

    Ich kapier die Frage nicht. 1x sozialversicherte Teilzeit + 1x Werkstudent? Richtig? Sowas hat mich noch nie jemand gefragt. Frag mal die Krankenkasse, Finanzamt oder Rentenversicherung. Falls du BAföG beziehst, sollte das kein Problem sein. Ich hab nur keine Ahnung wie das mit der Sozialversicherung läuft.
  • Hallo Luisa,

    ich habe vor meinem Studium eine Ausbildung absolviert und habe 4 Jahre in Vollzeit gearbeitet. Danach habe ich mit meinem Bachelor angefangen (Vollzeit) und habe nebenbei immer gearbeitet. Jetzt bin ich im Master (auch Vollzeit) und habe 7 Jahre Berufserfahrung, ich würde demnach mit meinen Abschlüssen und Berufserfahrungsjahren 4100,-€ brutto/Monat als Vollzeitkraft verdienen. Wäre es nun schlauer für mich, mich als Teilzeitkraft einstellen zu lassen (2050 €/Monat) und kann ich als Werkstudentin überhaupt soviel brutto/Monat verlangen?

    Vielen Dank für deine Antwort
  • Hey Veronika,

    was sich rechnerisch mehr für dich lohnt kannst du dir mit der Tabelle oben selbst berechnen. Für Werkstudenten gibt es keine Einkommensgrenze nur eine begrenzte Arbeitszeit.
  • Vielen Dank für den Artikel.
    Für mich bleibt die Frage offen, ob es eine Altersgrenze gibt, ab der man NICHT mehr Werkstudent sein kann. Ich meine hierzu 2019 gelesen zu haben, dass man bei über 30 Jahren oder 33 Jahren das Werkstudentenprivileg nicht mehr in Anspruch nehmen kann.

    Im Voraus vielen Dank für deine Antwort und, falls möglich und vorhanden, für die Nennung einer entsprechenden Rechtsquelle.
  • Hey Veronika,

    ich kenne keine Altersgrenze für Werkstudenten. Es gibt aber eine Altersgrenze für die studentische Krankenversicherung. Ab 30 wird's deutlich teurer. Von daher kann es gut sein, dass sich ein Werkstudentenvertrag ab 30 rechnerisch nicht mehr lohnt und ein normaler Teilzeitvertrag besser für den oder die Studentin ist. Das Unternehmen kommt mit dem Werkstudentenvertrag immer besser weg. Von daher muss man schauen, ob die Arbeitgeber mitspielen. Verpflichtet sind sie dazu nicht.
  • Hallo Luisa,

    danke für deinen ausführlichen Artikel!
    Ich bin über meine Eltern privat versichert und musste mich zur Immatrikulation offiziell von einer gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen. Allerdings kann ich mich jetzt bis zum Ende meines Studium von keiner gesetzlichen Krankenkasse mehr versichern lassen. Heißt das, ich kann überhaupt nicht als Werkstudentin arbeiten? Oder gibt es hier besondere Regelungen?

    Vielen Dank dir und eine schöne Woche,
    Marie
  • Hey Isabel,

    soweit ich weiß macht es keinen Unterschied ob privat oder gesetzlich, hauptsache nicht über den Arbeitgeber oder beitragsfrei gesetzlich (Familienversicherung). Aber frag einfach mal deine Versicherungsgesellschaft, ob die ein Problem damit hat.
  • Hallo,
    Kurze Frage arbeite als Werkstudent im Supermarkt und muss für mein Studium noch Pflichtpraktika erfüllen.
    Muss mich mein Chef im Supermarkt dafür freistellen? Weil es ja für das Studium ist? Weil er meint das ich dafür Urlaub nehmen muss, aber dann geht mein ganzer Urlaub dafür drauf und der dient ja eigentlich zur Erholung!
    Habe bisher darüber leider keinerlei Informationen gefunden!
    Vielen lieben Dank!
  • Hey DerDennyiston,

    was dein Studium betrifft, muss dein Chef gar nichts. Das Werkstudentenprivileg hat eigentlich nur was mit deiner Sozialversicherung zu tun. Du solltest mal mit ihm klären, was du mit "Freistellung" meinst. Für einige Arbeitgeber bedeutet das volles Gehalt ohne Arbeit. Warum sollte er das machen? Davon hat er ja nichts. Deshalb hat er dir wohl den Urlaub als Kompromiss vorgeschlagen. Aber vielleicht lässt er sich ja auch auf eine unbezahlte Freistellung ein.
  • Hallo
    Wie ist es wenn ich in Österreich immatrikuliert bin und in Deutschland aber einen Wohnsitz habe
    Kann ich dann hier als Werksstudent arbeiten?
  • Hey Domink,

    ich glaub schon, aber das weiß deine Krankenkasse bessr als ich.
  • Hi Luisa,

    ich bin 31 Jahre alt und Student im letzten Semester ab Oktober. Ich möchte ab Oktober als Teilzeit Angestellter arbeiten. Laut der Vergleichstabelle entstehen für eine Teilzeitstelle als Student so einige Sozialabgaben.
    Meine Fragen wären, ob es Sinn macht als Teilzeit Angesteller oder Werkstudent tätig zu sein? Habe ich Nachteile als Teilzeit Angestellter in Bezug auf meinen Studentenstatus?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße,

    Tekin
  • Hey Tekin,

    die Antworten auf all diese Fragen stehen im Artikel. Da ist nicht nur eine Tabelle mit den Sozialabgaben, sondern auch der Vergleich mit den Abgaben als Werkstudent. Damit kannst du dir selbst ausrechnen, was sich für dich lohnt und was den Studentenstatus betrifft, steht ebenfalls drin.
  • Danke für den ausfühlrichen Artikel.
    Eine Frage zu meiner persönlichen Situation:
    ich bin jetzt 30 Jahre alt und studiere im Master. Ich arbeite neben dem Studium als Angestellter auf Teilzeit (20 h/Woche, 1450€ brutto).
    Nach meiner Rechnung lohnt sich die Umstellung auf eine Anstellung als Werkstudent nicht, da ich mit 30 Jahren nicht mehr studentisch, sondern freiwillig krankenversichert bin (ca. 200€), und somit mein Brutto-/Nettoverhältnis in etwa gleich ist.
    AUßER: Ich bitte meinen Arbeitgeber mir die Arbeitgeberanteile, die er jetzt für meine Kranken- und Sozialversicherung zahlt, auf meinen Bruttolohn zu packen. Damit würde sich mein Netto um ca. 200€ pro Monat erhöhen.
    Wäre das eine Möglichkeit?
    Hat mein Arbeitgeber oder ich dadurch iwelche Nachteile?
    Meines Erachtens kann es ihm ja eigentlich egal sein, ob er die Anteile an die Versicherung oder an mich zahlt.
  • Hey Felix,

    Ich bin weder Expertin in Arbeits- noch Unternehmensrecht und auch keine Steuerberaterin. am besten du spreichst direkt mit deinem Arbeitsgeber.
  • Hallo Luisa, ich beginne jetzt (in den Semesterferien) eine Werkstudentenstelle mit 20h/pro Woche und einem Gehalt von 1400. Bleibe ich bis Beginn der Vorlesungszeit gesetzlich familienversichert oder muss ich mich jetzt schon studentisch selber versichern? Bin Student, 23 Jahre alt und war bisher gesetzlich familienversichert. Danke!
  • Hey Mary,

    sobald du regelmäßig mehr als 450 euro monatlich verdienst, musst du dich selbst versichern. Wäre es ein reiner Ferienjob, der nur ein oder zwei Monate geht, könntest du wahrscheinlich in der Familienversicherung bleiben, aber dein Job geht ja weiter, also gilt für dich die eigene Versicherung ab sofort. Die Frage kann dir deine Krankenkasse aber besser beantworten als jeder andere.
  • Hey Luisa, meine Situation ist folgende, ich arbeite seit Anfang des Monats als Werkstudentin, muss jedoch momentan nahezu jeden Tag sprich Mo-Sa erscheinen, ab und an auch mal Mo-Fr. Ich arbeite jedoch jeden Tag nur ca 2-3 std als Ladenhilfe, komme somit kaum auf meine 20 Stunden und der Aufwand ist ebenfalls absolut unnötig, eine Vollzeit stelle mit minimalstem Aufwand also, schon fast zu schade sich um 5 aus dem Bett zu quälen um dann um 8 nachhause geschickt zu werden.Nun habe ich einen zweiten Job angenommen, der mich 3 Tage die Woche a 15 Euro beschäftigt, die Arbeitszeit ist flexibel. Ich kann selbst bestimmen wie lange ich arbeite, sprich ob 5/10/12 Stunden pro TAG. Somit hätte ich an einem Tag quasi nahezu das raus was ich in einer WOCHE bei meinem jetzigen Werkstudenten Job tue. Ist dies überhaupt miteinander vereinbar? Oder sollte ich Sinnesgemäß lieber einmal nach einer Vertragsumschreibung auf 450€ meines Werkstudentenvertrages bitten? Bin extrem verwirrt, da mein Studentenstatus so mit beiden ja entfallen würde? Was wäre die sinnvollste Lösung deiner Meinung nach und steuertechnisch? hoffe du kannst helfen! & danke im Voraus
  • Hey Vika,

    ich kann hier keine arbeitsrechtliche Beratung anbieten. Ich bin weder Steuerberaterin, noch Anwältin. Ich kann und darf deine Frage schlichtweg nicht beantworten.
  • Hallo Luisa, ich arbeite derzeit auf 450€ Basis in einem U. in dem ich auch ab Oktober mein Pflichtpraktikum erledigen werden. Das U. hat mir einen Werkstudentenvertrag über den vollen Workload des Praktikums angeboten (150 Stunden pro Monat, also Vollzeit). Ich würde dann ca. 14 Wochen über die maximalen 20 Std/Woche kommen, allerdings hat vorher noch nie ein Werkstudentenvertrag bestanden. Das dürfte doch eigentlich kein Problem darstellen, oder?
  • Hey Marc,

    das ist definitiv ein Problem, wenn du BAföG Empfänger bist, da darfst du während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden arbeiten, es sei denn es ist ein Pflichtpraktikum, was es mit Werstudentenvertrag nicht ist. Außerdem wird das Einkommen eines Pflichtpraktikums volls ans BAföG angerechnet. Abgesehen davon, würde ich sicherheitshalber nochmal die Krankenkasse fragen, ob sie ein Problem damit hat. Ich wage zu bezweifeln, dass unter dem Deckmantel des Werkstudentenvertrags ein regulärer Vollzeitjob erlaubt ist.Aus meiner Sicht könnte es durchaus einen Unterschied machen, wenn man 2 Mal im Jahr in den Ferien arbeitet und zwischendurch mal die 20 Stunden etwas ausreizt oder einen Vollzeitjob während eines regulären Semesters ausübt. Zusätzlich könnte deine Uni ein Problem damit haben. Ich würde mich also nicht ohne weiteres darauf einlassen ohne die unmittelbar betroffenen Parteien zu fragen. Wenn's schief geht, interessiert niemanden, was du im Internet gelesen hast.
  • Hallo Luisa,
    Thanks a lot for the well explained article. What are the chances to be able to write Master thesis after the completion of Werkstudent at the same company? Would it also be possible to get a job offer?

    Thanks a lot
  • Hey Omar,

    just ask that company. there ist no global answere to your question.
  • Hi Luisa,

    ich bin momentan Werkstudent und arbeite 16h/Woche. Mein Gehalt liegt bei 10€/h. Da ich erst seit Mai angefangen habe, erhielt ich keine Abzüge beim Bafög. Da ich zum neuen Semester einen neuen Bafög-Antrag stellen muss und somit einen neuen Bewilligungszeitraum habe, stelle ich mir die Frage, wie ich mein Gehalt bzw. meine Tätigkeit optimal anpassen sollte? Ich erhalte den Höchstsatz beim Bafög.

    LG Cody
  • Hey Cody,

    5400 Euro pro Jahr (BWZ) sind anrechnungsfrei. Ob du die in 12 Monate a 450 Euro oder an einem einzigen Tag verdienst, ist egal.
  • Ich bin als Werkstudent angestellt auf 20h in Firma A. Möchte jetzt in den Semesterferien auf 450€ Basis bei Firma B arbeiten. Bin aktuell bei 19Wochen von den 26Wochen die ich im vergangenen Jahr schon mehr als 20h pro Woche gearbeitet habe. Frage1: Theoretisch dürfte ich jetzt noch 7Wochen mehr als 20h arbeiten? (Wenn ich von Oktober 2019-Oktober 2020 ausgehe).
    Frage 2: Muss der 450€ versteuert werden oder nicht (für den Fall, dass ich den Werkstudenten-Status behalten kann)?
  • Hey Jana,

    ich bin jetzt keine Steuerexpertin, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich beim Zweitjob zwischen Steuerklasse 6 oder einer Steuerpauschale entscheiden/kann muss. Vielleicht ist diese Info auch veraltet. Bei mir selbst ist das schon einige Jahre her und bei mir ging es um einen Minijob neben der Ausbildung, nicht neben einem Werkstudentenjob. Grundsätzlich sind beide Jobs Einkommenssteuerpflichtig, Wie viel Steuern man schlussendlich wirklich zahlen muss, wird in der Steuererklärung ermittelt. also auch wenn jetzt Steuern abgezogen werden, könnte es sein, dass dir das das Finanzamt nach der Steuererklärung komplett zurückzahlt.
    Und was die Stundenzahl bei 2 Jobs angeht, weiß ich schlichtweg nicht. Ich kenne schlichtweg niemanden, der neben dem Studium genug Zeit und nerven hatte 2 Jobs nachzugehen. Die meisten stocken ihre Stunden bei der Werkstudentenstelle in den Semesterferien einfach auf. Für sowas solltest du einen Experten für Arbeitsrecht fragen. Das übersteigt meine Kompetenz.
  • Vielleicht kann mir jemand helfen, denn ich steige nicht mehr so durch. :)
    Ich bin aktuell 28 Jahre alt und werde noch eine Weile studieren (Bachelor, danach evtl Master). Aktuell beziehe ich noch den Höchstsatz an elternunabhängigem Bafög, welches aber wegfallen wird, da ich länger brauche. Ich muss also zukünftig mehr Stunden arbeiten, damit ich was wegfallende Bafög (+ wegfallenden Minijob) ausgleichen kann. Meine studentische Krankenversicherung zahle ich mit ca. 108€ monatlich selbst. Ich weiß jetzt leider nicht, ob sich ein Teilzeitjob oder eine Werkstudentenstelle mehr lohnt, also wo ich mit mehr Geld netto rausgehe? Jeder, den ich frage, sagt leider etwas anderes. Würde mich über jeden Tipp freuen.
  • Hey Nina,

    schau mal oben im Artikel ist eine Tabelle, wo alle Abzüge zu finden sind. So kannst du dir selbst ausrechnen, was besser für dich ist.
  • Mir (23, Vollzeitstudium) wurde die Frage gestellt, ob ich als Werksstudentin oder als Teilzeitangestellt anfangen möchte.
    Bleibe ich als Werksstudentin Familienversichert auch wenn ich über 450€ im Monat komme? Welcher Vertrag wäre wohl besser für mich?
  • Hey Henrike,

    was besser für dich ist, musst du selbst entscheiden. Wenn du regelmäßig mehr als 450 Euro verdienst fliegst du aus der Familienversicherung. Der Studententarif für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung liegt aktuell bei ca. 110 Euro monatlich und ist unabhängig vom Einkommen. Ab 25 fliegst du automatisch aus der Familienversicherung.
  • Hallo,

    ich bin Vollzeitstudent, mit Teilzeitarbeitsvertrag. Zu alt für Studententarif bei KV.

    Darf mich der Arbeitgeber von sich aus einfach als Werkstudent abrechnen? Die Personalabteilung behauptet, dass sie mich sogar so abrechnen müssen. Stimmt das? Wie gesagt: Teilzeitarbeitsvertrag.
  • Hey Stephie,

    als sozialversicherungspflichte Teilzeitangestelle bist du für die Firma teurer als Werkstudentin. Kein wunder, dass deine Firma darauf keine Lust hat, aber sie ist nicht dazu verpflichtet eine Werkstudentin aus dir zu machen. Entscheidend ist der Arbeitsvertrag. Gibt genug Studierende, die in Teilzeit arbeiten und volle Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Falls du BAföG beziehst, musst du nur darauf achten, dass du unabhängig von der Art deiner Tätigkeit, nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich arbeitest.
  • Hallo also bei mir ist es folgendermaßen ich fange neben dem Studium eine Stelle an und zahle aktuell 110 kV selbst da ich über 25 bin. Ich werde als teilzeit eingestellt und verdiene Dann 1044. Ich habe an Hand der Daten oben mal gerechnet und würde mit mehr Geld raus gehen als teilzeit angestellte als als Werkstudent. Ich bin deshalb etwas verwirrt. Als tz hätte ich Abzüge (anhand der Tabelle oben) von 201 Euro während ich als Werkstudent zwar nur die 9neuro rv Abzug habe aber trotzdem noch meine kV selbst mit 110neuro dann zahlen muss.

    Ist mein Gedanke falsch?
  • Hey Marylou,

    deine Überlegung scheint durchaus korrekt zu sein. In deinem Fall wäre eine Teilzeitanstellung günstiger für dich, aber für deinen Arbeitgeber teurer. Wenn das die Firma nicht stört, spricht nichts gegen eine Teilzeitanstellung. Falls du BAföG beziehst, wäre das aber eine Milchmädchenrechnung, da dein Versicherungszuschlag von 109 Euro wegfallen würde und bei regelmäßiger Überschreitung der 20 Stunden Woche auch der komplette BAföG Anspruch wegfällt.
  • Ich bin über 25 und überlege, meinen neben dem Studium laufenden Nebenjob von einer 450-Euro Beschäftigung in einen Teilzeit oder Werkstudentenjob ändern zu lassen.
    Was würdet ihr mir raten, bezüglich der Abzüge und zu zahlenden Leistungen? Blicke einfach nicht mehr durch.
  • Hey Basti,

    Werkstudent.
  • Hallo,
    folgendes Szenario: ich entscheide mich, mein Studium (Studium A)nach einem Jahr hinzuschmeißen und will dann ein neues beginnen(Studium B). Während Studium A habe ich bei einem Supermarkt angefangen als Werkstudent zuarbeiten. Jetzt ist Studium B in einer anderen Stadt und ich kann bei diesem Supermarkt nicht weiterhin arbeiten. Darf ich dann mein Werkstudentenjob ohne weitere Konsequenzen kündigen?
  • Hey Emily,

    Warum solltest du das nicht dürfen? Du bist kein Sklave. Ein Arbeitsvertrag ist eine zweiseitige Geschichte, die von beiden Seiten jederzeit gekündigt werden darf. Du musst gegebenfalls nur auf eine Kündigungsfrist achten. Das steht für gewöhnlich alles im Vertrag. Schau mal rein.
  • Wenn ein Werksstudent ein Praktikum für 6 Monate hat und 768 Stunden in der Zeit arbeiten muss und als bezahlung eine Aufwandsentschädigung bekommt. Bleibt er da Werksstudent obwohl er über die 20Std/Woche kommt ? Und sind auch keine Vorlesungen in der Zeit.
  • Hey Marcel,

    Gute Frage,

    kann ich nicht mit Sicherheit beantworten. Frag das lieber nochmal einen Arbeitrechtler, bevor ich hier Mist verbreite, der nicht stimmt.
  • Wie ist das denn, wenn man mehr als 450€ verdient?
    Dann muss man von Familienversicherung in die Studentische? Aber gibt es auch noch andere "Folgen"? bekomme ich trotzdem Kindergeld, muss ich keine extra Steuern zahlen?
  • Hey Anna,

    kommt druf an wie viel genau du verdienst und wie viel du arbeitest. erstmal wechselst du den versicherungsstatus bei der krankenkasse und von deinem Einkommen wird der Arbeitnehmeranteil für die Rentenversicherung abgezogen. Arbeitest du dann z.B. in den Semesterferien Vollzeit als Werkstudent, werden für den Zeitraum auch Steuern einbehalten, die du dann aber mit der Steuerklärung wahrscheinlich wieder zurückbekommst (wenn du denn eine machst) https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/studentensteuererklaerung/
  • Hi Nina,

    mal eine andere Konstellation. Ich bin über 30 und bekomme Bafög (Abi über den zweiten Bildungsweg) Krankenversichert bin ich als freiwillig. Trifft diese 20 Std. Werkstudentreglung mich auch? Kann ich ebenfalls als Werkstudent angestellt werden oder einen freiberuflichen Tätigkeit, die nicht mehr als 20 Std. überschreiten ausüben. LG
  • Hey Ali,

    wie im Artikel schon steht ist die Voraussetzung, dass du ein Vollzeitstudent bist. Das Werkstudentenprivileg hat nichts mit BAföG zu tun. Für Schüler gibt es keinen Werkstudentenvertrag. Eine freiberufliche Tätigkeit ist wieder etwas völlig anderes. Selbstständig arbeiten darf im Prinzip jeder. Als BaföG Empfänger sollte dir nur bewusst sein, dass Gewinn über 4221,24 € pro Jahr vom BaföG abgezogen wird.
  • Hallo! Ist es möglich bei einem Arbeitgeber vom Minikob auf einen Werkstudenten-Job zu wechseln? Ich habe nun also 7 Monate nicht mehr als 400€ als Minijobber verdient und möchte nun ab August als Werkstudent angestellt werden. Ist der Wechsel einfach möglich?
  • Hey Nina,

    das musst du deinen Arbeitgeber fragen, ob er das möchte. Es ist aber nicht verboten. Du musst im Prinzip nichts weiter machen als einen neuen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und deine Krankenkasse darüber zu informieren. Aufwand hat wahrscheinlich nur dein Arbeitgeber bzw die Personalabteilung.
  • Hey Nina,

    das musst du deinen Arbeitgeber fragen, ob er das möchte. Es ist aber nicht verboten. Du musst im Prinzip nichts weiter machen als einen neuen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und deine Krankenkasse darüber zu informieren. Aufwand hat wahrscheinlich nur dein Arbeitgeber bzw die Personalabteilung.
  • Hi, ich fang ab September an als Werkstudent zu arbeiten, jedoch beginnt mein Praxissemester, bei welchem ich eine 40h Woche absolvieren werde(ich bekomme keinen Lohn), im Oktober. Ist es möglich wöchentlich trotzdem 60h zu arbeiten ?
  • Hey Nicole 60 stunden pro Woche arbeiten ist hardcore. Bist du sicher, dass du das willst/kannst? Wie schon ein paar Kommentare weiter oben steht, darfst du die 20 Stunde Grenze an 26 Wochen pro Jahr überschreiten. Ein Werkstudentenjob im Praxissemester sollte also drin sein.
  • Ich arbeite als Werkstudent und habe letztens meine letzte Klausur in meinem Bachelor Studiengang geschrieben.
    -Bleibe ich im Studenten Status bis ende des Semesters oder bis die Ergebnisse rauskommen?
    -Wenn ich mich nicht direkt im Master Studiengang einschreibe, was habe ich von alternativen um ca. 30 Std pro woche weiter zu arbeiten?
    -Ist ein Praktikum hier eine sinnvolle Lösung für mich und meinen Arbeitgeber?

    LG Majd
  • Hey Majd.M,

    dein Studium endet offiziell mit deiner Exmatrikulation. an manchen Unis ist das der Tag an dem dein letztes Prüfungsergebnis bekannt gegeben wird, an manchen das Semesterende. Was davon zutrifft musst du deine Uni fragen. Ich weiß nicht, ob ein Praktikum oder normales Angestelltenverhältnis besser für euch ist. Das musst du mit deinem Arbeitgeber erörtern.
  • Hallo. Ich werde bald 30 Jahre alt..ich könnte einen Werkstudent Job bekommen. Aber meine Frage ist: Man muss ja deutlich weniger Sozialversicherung Beiträge zahlen. Aber was ist wenn ich in den Semesterferien viel verdienen. Also so ca 4000 Euro brutto. Ja das ist bei mir sehr realistisch. Bleibt das mit den Vergünstigungen oder zahl ich wieder die normalen Beiträge?
    Also gibt es eine brutto Grenze ab der sich diese Variante nicht mehr lohnt?
  • Hey gardizia,

    Für das Wrkstudentenprivileg gibt es keine Einkommensgrenze und in den Semesterferien auch keine Stundenbegrenzung. Du kannst also problemlos in den Semesterferien Vollzeit arbeiten und trotzdem diesselben Sozialversicherungsbeiträge zahlen wie sonst auch.
  • Hallo,
    ich habe die Information, dass ich im Durchschnitt (auf ein Jahr hochgerechnet) nur 20 Stunden durchschnittlich pro Woche arbeiten darf. Also wären 20 Stunden im Semester und 40 Stunden außerhalb des Semesters als Werkstudent nicht "erlaubt", da ich so ja pro Jahr 30 Stunden im durchschnitt arbeite und keine 20.

    Stimmt das? Ich selber habe noch keine Eindeutige Lösung gefunden.
    Danke im Voraus.
  • Hey Max,

    Korrekt ist, dass du innerhalb eines Beschäftigungsjahres die 20 Stunden Grenze maximal 26 Mal überschreiten darfst. Du darfst also 26 Wochen pro Jahr so viel arbeiten wie du willst. Die Semesterferien sind also überhaupt kein Problem. So die übereinstimmenden Informationen die ich von deutschen Studentenwerk, Anwalt für Arbeitsrecht, und Personalsachbearbeiterin mit 30 Jahren Berufserfahrung habe. Außerdem habe ich im Bachelorstudium selbst als Werkstudentin gearbeitet.Ich bin also ziemlich sicher, was das angeht, auch wenn ich dir spontan keinen genauen Paragraphen dazu nennen kann.
  • Ich bin 29, studiere im Master Teilzeit (meiner Bewertung nach mehr als 50 % eines Vollzeitstudiums). Besteht die Möglichkeit einen Werkstudenten Job anzunehmen, falls ja, a) welche Kosten muss ich selber Tragen? b) meine Bewertung basiert auf die aufgewendeten Stunden pro Semester (alle Module zusammengerechnet und im Vergleich zu einem anderen Vollzeit Master gesetzt) ist das der richtige Ansatz ? Vielen dank im Voraus
  • Hey Tikey,

    ebntsccheident ist nicht, wie viele Module du tatsächlich belegst, sondern dein Status auf der Immatrikulationsbescheinigung. Wenn da nicht Vollzeit steht, kannst du keinen Werstudentenvertrag abschließen. Als Werkstudent wird nur der Arbeitnehmeranteil der Rentenversicherung (9,3% vom Bruttogehalt) abgezogen. Kranken- und Pflegeversicherung musst du komplett selbst zahlen z.B. als freiwillig gesetzlich Versichter im Studententarif kostet aktuell ca. 189 € monatlich für Studierenden U30. Schau mal hier: https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/krankenversicherung-studenten/
  • Hallo,
    ich studiere im europäischen Ausland Medizin und bin somit nicht in Deutschland gemeldet. Kann ich trotzdem in Deutschland als Werksstudent arbeiten? Bin über eine längere Zeit in Deutschland, da die Uni weitesgehend ausfällt (Corona)
  • Hallo,
    ich bin momentan parallel zu meinem Studium als Werkstudent angemeldet.
    Aufgrund der aktuellen Lage verschiebt sich allerdings der Beginn der Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen) an unserer Hochschule vom 16.03.2020 auf den 20.04.2020. Bis dahin finden allerdings bei ausgewählten Modulen Online-Vorlesungen statt.
    Ist es nun gestattet, in dieser Zeit unbegrenzt als Werkstudent zu arbeiten oder gelten aufgrund der Online-Vorlesungen bereits die maximalen 20 Stunden pro Woche?

    Besten Dank im Voraus!
  • Gute Frage, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. So eine Situation gab es ja noch nie und es ist gut möglich, dass es deshalb auch keine explizite gesetzliche Regelung dazu gibt. Hast du darüber schonmal mit deinem Arbeitgeber gesprochen? Wenn es eine Personalabteilung in dem Betrieb gibt, müssten die solche Fragen abklären. Ist ja in ihrem eigenen Interesse.

    LG Luisa
  • Hallo, ich bin jetzt neu als Werkstudentin eingeschrieben und verdiene ca. 853€ brutto im Monat während des Semesters. Meine Krankenkasse meinte ,ich bin damit nicht mehr familienversichert und muss meinen Beitrag selber zahlen. Ich verstehe das jetzt nicht ganz mit den Kosten , die ich bezahlen muss.

    Darf ich während meiner Semesterferien trotzdem über meinen Gewerbeschein arbeiten oder muss ich dann steuern abdrücken und werde ich dann wenn ich einen anderen job während der Ferien mache über die Steuerklasse 6 abgerechnet?

    Dankeschön!
  • Hey, das sind viele verschiedene Bereiche, die du ansprichst. Die Familienversicherung funktioniert nur solange du nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitest und auch nicht mehr als in einem Minijob verdienst. Du musst dich aufgrund deines einkommens jetzt selbst privat oder freiwillig gesetzlich versichern. Mehr dazu erfährst du hier: https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/krankenversicherung-studenten/. Das hat soweit nichts mit Steuern zu tun. Wenn du zwei Angestelltenverhältnisse parallel machst, wird einer davon über Steuerklasse 6 abgerechnet. Auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit gibt es keine Steuerklassen, du musst nur eine Steuererklärung machen und ggf. Steuern nachzahlen. Das war jetzt sicher ziemlich viel auf einmal, aber auch ein recht komplexes Thema, das sich nicht mal nebenbei erklären und verstehen lässt.
  • Hallo :)
    Ich bin im 7. Semester und habe bereits alle zu erbringenden Leistungen + Bachelorarbeit erbracht. Nun bin bis aber noch bis 15.3.2020 als Studentin eingeschrieben. Ich möchte den Studentenstatus gerne bis dahin behalten. Nun hat mir mein Arbeitgeber einen Werkstudentenvertrag angeboten, ist das den überhaupt noch möglich ? Da ich ja mit allem fertig bin. Und wenn ja, darf ich da mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten?

    Vielen Dank schon einmal
  • Laut Sozialgesetzbuch ist, solange das Studium die Hauptsache und die Werkstudententätigkeit die Nebensache, es unabhängig davon ob man über 450€ verdient oder nicht. Wichtig ist nur, dass nicht mehr als 20 Std die Woche arbeitet und es ein Vollzeitstudium ist. Dann wird man auch trotz eines höheren Verdienstes von der Krankenkasse, der Pflegeversicherung und der Arbeitslosenversicherung befreit. Jedoch muss die Rentenversicherung weiterhin bezahlt werden. Ansonsten würde sich das Ganze ja auch überhaupt nicht von einem Midi-Job unterscheiden.
  • "Laut Sozialgesetzbuch ist,[...] es unabhängig davon ob man über 450€ verdient oder nicht" Was meinst du mit es? was ist unabhängig?
  • Eine kurze Rückfrage, sollte ich also als Werkstudent 20 Stunden Arbeiten und ca 1018 Brutto (also um die 800€ Netto) verdienen, ist es sehr wohl rechtlich gestattet, dass ich einen Minijob nebenbei mache um 200€ mehr zu verdienen? Ich benötige nämlich mindestens 1000€ Netto für meine Wohnung und Lebenshaltungskosten. Vielen Dank für den Artikel.
  • Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich glaube, dass du dann keinen Anspruch mehr auf das Werkstudentenprivileg hast. Insgesamt arbeitest du ja dann dauerhaft über 20 Stunden pro Woche. Damit würden die Krankenversicherung für Studenten ~ Das MUSST Du wissen!(https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/krankenversicherung-studenten/) BAföG fällt dann schonmal aus, weil du mehr arbeitest als studierst. Und dann stellt sich auch die Frage, ob es nicht einfacher wäre die Stundenzahl bei dem einen Arbeitgeber zu erhöhen als Uni + 2 Jobs zu managen. Wenn du eh keinen Anspruch auf BAföG hast, macht ein Wohngeld für Studenten trotz BAföG(https://www.studierenplus.de/bildung-finanzieren/wohngeld-studenten/) mehr Sinn als ein zusätzlicher Minijob.
    LG Luisa
  • Und wie ist das, wenn man aufgrund seines Alters nicht mehr studentisch versichert sein kann und sich deshalb freiwillig versichern muss? Dann bezahlt man ja doch deutlich mehr Krankenversicherung und Sozialabgaben. Wie kann ich meinem Arbeitgeber das klar machen und kann er daraufhin entscheiden, mich nicht als Werkstudent anzumelden?
  • Hey Bine,

    in Deutschland herrscht Vertragsfreiheit. Der Werkstudentenstatus ist ein Privileg, kein Zwang. Du kannst auch einen ganz normalen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeitsvertrag mit deinem Arbeitgeber abschließen. Wenn du BAföG beziehst, musst du nur darauf achten, dass du weniger als 20 Stunden pro Woche nebenbei arbeitest.

    LG Luisa
  • Ganz oben steht, dass man weiterhin familienversichert bleibt und unten steht, dass dies wegfällt. Was stimmt nun?
  • Theoretisch ist beides möglich. Verdienst du durchschnittlich 450€ monatlich, kannst du in der Familienversicherung bleiben. Verdienst du mehr, musst du dich selbst versichern. Die meisten Werkstudenten verdienen mehr und versichern sich daher selbst.
  • Dafür ist der Inhalt um so informativer, vielen Dank dafür!
  • die hellblauen wörter in den texten sind mies, da kaum lesbar
  • Danke für dein Feedback.

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