Spartipps für Studenten

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Sieben Spartipps im Video, sieben weitere hier: Girokonto, Skriptdruck, Second Hand, Steuer, Lern-App, Nebenjob und Rabattcodes, Stand 2026.
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Auf Youtube habe ich ein Video mit sieben Spartipps für Studenten veröffentlicht, bei denen du weniger ausgibst, ohne auf etwas zu verzichten. Hier auf dem Blog fehlte der Artikel dazu lange. Das Video steht gleich darunter. Danach folgen sieben weitere Tipps, und deren Zahlen und Rechtslage habe ich im Oktober 2026 an den Quellen nachgeprüft.

7 Spartipps, die nicht weh tun

Noch mehr Spartipps für Studenten

Die folgenden sieben Tipps kamen erst nach dem Video dazu. Sie reichen vom Girokonto über den Nebenjob bis zur Steuererklärung.

Kontoführungsgebühren sparen

Bei vielen Banken ist das Girokonto für Studierende nur kostenlos, solange eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Welche das ist, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis, nicht in der Werbung. Je nach Konto zahlst du für Kontoführung, Abhebungen und Kontoauszüge gar nichts oder rund 60 Euro im Jahr. In meinem Girokonten-Vergleich stehen fünf Konten mit genau dieser Bedingung. Vier davon haben wir selbst genutzt, auch auf Reisen. Die Konditionen dort wurden zuletzt im September 2026 bei den Banken nachgesehen.

Druckkosten sparen

Wer Vorlesungsskripte selbst ausdruckt, merkt bald: Beim günstigen Tintendrucker machen die Patronen den Preis, nicht das Gerät. Es geht auch ohne eigenen Drucker. Bei PlusPeter, früher Printpeter, kannst du Skripte kostenlos drucken und binden lassen. Du lädst das PDF hoch und bekommst die gedruckte Fassung zugeschickt. Im kostenlosen Tarif geht das einmal im Monat für ein Dokument mit bis zu 160 Seiten in Farbe. Bezahlt wird es von Sponsoren, deren Werbung im Skript mitgedruckt ist. Ohne Werbung kostet ein Dokument bis 170 Seiten 6,99 Euro (Stand Oktober 2026).

Second Hand kaufen

Was jemand anderes nicht mehr braucht, ist deshalb nicht weniger wert. Am meisten bringt gebraucht kaufen bei Laptops und Smartphones. Viele tauschen ihre Geräte aus, lange bevor sie kaputt sind, und davon profitierst du. Wiederaufbereitete Geräte, oft „refurbished“ genannt, prüft der Händler vor dem Weiterverkauf und setzt sie zurück. Sie kosten deutlich weniger als ein neues Modell. Achte beim Kauf auf die Gewährleistung: Bei neuer Ware sind es zwei Jahre. Ein gewerblicher Händler darf die Frist bei gebrauchter Ware auf ein Jahr verkürzen, aber nur, wenn er dich vor dem Kauf eigens darauf hinweist und das im Vertrag ausdrücklich vereinbart ist (§ 476 Abs. 2 BGB). Und jedes Gerät, das weiter genutzt wird, muss nicht neu produziert werden.

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Studienkosten von der Steuer absetzen

Dieser Tipp spart nicht sofort, er holt aber einen Teil deiner Ausgaben zurück. Wie viel, hängt davon ab, ob du im Erst- oder im Zweitstudium bist. Kosten für ein Erststudium direkt nach der Schule zählen nur als Sonderausgaben, höchstens 6.000 Euro im Jahr (§ 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG). Ohne eigenes Einkommen bringen sie deshalb meist nichts, denn sie wirken nur in dem Jahr, in dem sie anfallen. Hast du vorher schon eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen oder studierst du im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses, sind die Kosten Werbungskosten (§ 9 Abs. 6 EStG). Dann kannst du einen Verlust vortragen, der nach dem Studium mit dem ersten Gehalt verrechnet wird. Hier erfährst du, welche Studienkosten für deine Steuererklärung relevant sein können und wie der Verlustvortrag funktioniert. Beim Sparen lohnt es sich, langfristig zu denken, denn ein Schnäppchen kann sich später als teure Entscheidung herausstellen. Siehe Drucker und Patronen. Für die erste Steuererklärung empfehle ich dir deshalb Unterstützung, die dir Zeit und Fehler erspart. Wenn du nach einer Steuersoftware suchst, die sich mit Steuererklärungen von Studenten auskennt, empfehlen wir dir Studentensteuererklaerung.de aus folgenden Gründen:

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Lernunterlagen professionell erstellen

Bei Studysmarter stellst du online und per App deine Lernunterlagen zusammen. Aus hochgeladenen Materialien erzeugt die App Karteikarten und Probeklausuren, dazu kommen ein Lernplan und eine To-do-Liste. Die Karteikarten fragt sie in wachsenden Abständen ab, nach dem Prinzip der verteilten Wiederholung. Die Grundversion ist kostenlos. Daneben gibt es ein Premium-Abo, dessen Preis die Startseite nicht nennt. Früher gab es über unseren Link drei Premium-Monate gratis, im Oktober 2026 finde ich dieses Angebot dort nicht mehr. Über diesen Link kommst du zu Studysmarter.

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Sozialversicherungskosten sparen

Wenn du neben dem Studium arbeitest, entscheidet die Vertragsart, wie viel vom Brutto übrig bleibt. Ein Minijob ist bis 603 Euro im Monat möglich. Ganz abgabenfrei ist er aber nicht: Minijobber sind grundsätzlich rentenversicherungspflichtig und zahlen im gewerblichen Minijob 3,6 Prozent selbst. Von diesem Eigenanteil kannst du dich auf Antrag befreien lassen (Minijob-Zentrale). Als Werkstudent darfst du mehr verdienen. Arbeitest du in der Vorlesungszeit höchstens 20 Stunden pro Woche, zahlst du nur den Rentenbeitrag von 9,3 Prozent. Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung fallen für den Job nicht an. Ein klassischer Teilzeitvertrag ohne Werkstudentenprivileg ist dagegen voll sozialversicherungspflichtig. Welche der drei Varianten sich für dich rechnet, hängt von Stunden und Stundenlohn ab. Ich habe sie miteinander verglichen und die Vor- und Nachteile für Studenten herausgearbeitet.

Sparen mit Rabattcodes

Ich habe mir die Browsererweiterung Honey installiert. Vor dem Bezahlen sucht sie nach Rabattcodes für den Shop und probiert sie an der Kasse aus. Das erspart dir das Suchen per Hand. Ob dabei wirklich der beste Code herauskommt, kannst du allerdings nicht nachprüfen. Honey gehört zu Paypal und steht seit einem Enthüllungsvideo auf Youtube in der Kritik. Die Erweiterung soll Affiliate-Links von Content-Creatorn durch eigene ersetzen. Außerdem können Shops beeinflussen, welche Codes erscheinen. In den USA wurde deswegen im Januar 2025 eine Sammelklage gegen Honey eingereicht. Vergleiche vor größeren Käufen also trotzdem selbst. Du kannst dir die Honey-Erweiterung für deinen Browser kostenlos hier herunterladen.