Wenn BAföG und Nebenjobs nicht reichen: Kredite für deine Ausbildung

Wenn BAföG und Nebenjobs nicht reichen: Kredite für deine Ausbildung

Schulgeld, Teilnahme- und Prüfungskosten sowie  Studiengebühren von mehreren hiunder Euro monatlich sind neben Lebenshaltungskosten in Höhe von durchschnittlich 1214 Euro sind für so gut wie niemanden Nachbar. Da helfen Nebenjobs und Ausbildungsförderung auch nur bedingt. Wer Nudeln mit Ketschup mag und notfalls mehrere Jahre damit Leben kann, schafft das vielleicht auch ohne weitere Unterstützung der Familie, aber wer sagt, dass die das können? Was tun, wenn' trotz allem vorn und hinten nicht zum Leben reicht? Der Fall ist klar: Die Ausbildung leidet und damit auch die berufliche Zukunft. Wer jetzt nichts hat, wird auch in Zukunft nichts haben. Das ist mehr als frustrierend und sollte mit allen Mitteln verhindert werden. Hier geht es um drei Jahre, die die nächsaten 40 Jahre deines Lebens stark beeinflussen werden. Spätestens jetzt solltest du einen Kredit ernsthaft in Erwägung ziehen. Niemand mag Schulden, aber wenn man schon welche macht, dann bitte für die eigene Bildung. Ein Auto geht irgendwann kaputt, deine Bildung bleibt für immer.

Online Kreditvergleich für Studenten: BAföG & mehr

Bafög ist eine ist zur Hälfte ein Kredit und zur anderen Hälfte ein Zuschuss zum Lebensunterhalt. Zumindest gilt das für Studenten und Empfänger von Aufstiegsbafög. Schülerbafög ist von der Rückzahlung vollständig befreit. Bafög ist zweifellos der  Kredit, den man bekommen kann. Den bekommt aber nicht jeder und auch nicht jeder in gleicher Höhe. So oder so reicht BAföG allein nicht. Studenten bekommen im besten Fall 861 Euro monatlich, Schüler müssen mit maximal 795 Euro klarkommen und bei Aufstiegsfortbildungen sind maximal 895 Euro drin. Das war's. Wer mehr als einen Minijob nebenbei hat, kriegt weniger viele Studenten gar nicht als Kredit wahrnehmen, gewährt wird diese Form des zinslosen Darlehens nur einer bestimmten Gruppe von Studenten, nämlich denjenigen, die einen rein rechnerischen und nachweisbaren Bedarf haben und diesen im BAföG Antrag auch deutlich machen. Bafög ist zu einem Teil ein Studienzuschuss und zum zweiten Teil ein zinsloses Darlehen, das nach dem Studienabschluss zurückbezahlt werden muss. Mehr zur BAföG-Rückzahlung.

Wer keinen Anspruch auf Bafög hat, wendet sich in der Regel an die Förderbank KfW. Die Gemeinsamkeit beider „Kreditvarianten“ ist, dass dabei oft nicht etwa auf einmal ein großer Batzen Geld an den Studenten geht, sondern eine monatliche Summe ausbezahlt wird. Allerdings gibt es bei den Auszahlungsmodalitäten durchaus auch Unterschiede von Anbieter zu Anbieter. Ebenso variabel sind auch die Rückzahlungs- und Zinsvarianten, die es am Markt gibt.

Große Anschaffung? Ein Kredit muss her!

Wer sich von einer großen Investition konfrontiert fühlt, der wird nicht umhinkommen, sich Geld zu leihen. Sprich: Ein Kredit muss her. Doch ist das für Studenten eigentlich möglich? Ist es. Es gibt sogar eine ganze Reihe an Optionen, die in die Kategorie „Studentenkredit“ fallen, obgleich nicht alle dazu dienen können, außerplanmäßig entstandene Finanzlöcher zu stopfen. Wir unterscheiden werden neben anderen diese klassischen Kreditvarianten erläutert:

Der Kredit von Privat

Der  von Privat ist die moderne Form des „in der Familie nach Geld Fragens“ oder des „Klinkenputzens“. Modern heißt in diesem Zusammenhang: In einem Portal wird vorgestellt, woher das Finanzloch im Portemonnaie kommt. Wer hier eine gute Geschichte liefert, hat ebenso gute Chancen, via Internet einen Investitionspartner für das Projekt gewinnen zu können. Das heißt: Potentielle Investoren überlegen sich, wie viel sie in welche Projekte investieren (auf dem Portal gibt es nämlich mehrere). So können sie ihr Investment splitten.

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Der Kurzzeit-/Dispokredit

Von dieser Kreditform wird im Allgemeinen abgeraten. Der Grund: Dieser Kredit geht mächtig ins Geld, obgleich viele diese Kreditform als festes Konstrukt des Girokontos einfach akzeptieren. Sinnvoll ist der Dispokredit, um für einen kurzen Zeitraum den Stand des Kontos auszugleichen. Das heißt: Falls sich Gutschriften, Löhne und andere externe Leistungen verzögern, die Abbuchungen aber regulär weiterlaufen, ist der Dispokredit ein prima Puffer.

Die Sache mit dem Geld verdienen

Natürlich kann es keine kurzfristige Lösung sein nach dem Motto „Ebbe in der Kasse – schnell einen Job annehmen“. Im Idealfall ist ein Studentenjob der regelmäßige Begleiter des Studis. Dabei muss der Verdienst gar nicht zwingend zum Lebensunterhalt dienen, sondern kann auch dabei helfen, die Spardose zu füllen, um für etwaige Finanzkatastrophen gewappnet zu sein.

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Wie du siehst, arbeiten die meisten Studierenden in Bereichen, die nicht unbedingt direkt mit ihrem Studium zu tun haben und ein großer Posten mit 35,1 Prozent, der mit dem undurchsichtigen Begriff „Sonstiges“ überschrieben ist. Welche sonstigen Möglichkeiten es gibt, die karge Studentenkasse aufzubessern, zeigt diese Ideenhitliste:

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Kaufen ~ Studieren ~ Verkaufen.

Wer nach eben diesem Prinzip mit teuren Büchern verfährt, der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen reduziert sich der Berg an Büchern. Zum anderen wird aus Gebrauchtem wieder bares Geld gemacht. Tipp: Wer gut strukturierte Lernhilfen, wie etwa Mindmaps, on top liefern kann, kann diese ebenfalls mit verkaufen.

Schreiben und Verkaufen

Zugegeben, viele Themen für Seminararbeiten gibt es in unzählig vielen Ausführungen. Diese lassen sich meist nur schwerlich zu Geld machen. Wann dies recht gut funktioniert, ist abhängig von der Aktualität des Themas. Tipp: Vor allem in der empirischen Sozialforschung besteht ein großes Interesse an Erhebungen und deren Auswertungen. Geld gibt’s dann, wenn die Arbeit online geordert und per E-Book verkauft wird.

Profi sein und Geld verdienen

Wer über eine besondere Expertise in einem Fachbereich verfügt, der kann diese heute leichter zu Geld machen denn je. Ein Blog. Ein Video-Kanal. Und mächtig viel Mehrwert machen den Studenten zum beliebten Profi seines Metiers – ganz egal um welches Thema es dabei geht.

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Die offizielle Hotline des Deutschen Studentenwerks ist erreichbar

von montags bis freitags 8 - 20 Uhr (kostenfrei).

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