7 Produktivitätshacks für Studenten, die wirklich funktionieren

7 Produktivitätshacks für Studenten, die wirklich funktionieren

produktivität

Die Luft ist raus.

Eigentlich hattest du dir für heute viel vorgenommen. Aber irgendwie kannst du dich nicht aufraffen. Du sitzt zwar am Schreibtisch und hast deine Lernunterlagen um dich herum verteilt aber du kommst einfach nicht von der Stelle.

Viele Studenten kennen diese Phase und du bestimmt auch: Es gibt unglaublich viel zu tun, die Aufgabe ist an sich klar aber trotzdem kommst du nicht in Schwung. Du willst produktiv lernen, aber es geht einfach nicht. Kleinigkeiten halten dich auf, jede Mini-Störung lenkt dich ab und du suchst vergeblich deinen Lernflow.

Damit du dich in Zukunft schneller und einfacher aus diesen nervigen Situationen herausziehen kannst, zeige ich dir in diesem Artikel ein paar nützliche Tricks. Ich nenne sie „Produktivitätshacks“ – nicht weil sie ultra-geheim sind und das Bildungssystem revolutionieren werden, sondern weil sie wirklich funktionieren.

Auf geht’s!

Diese Produktivitätstechniken musst du kennen

1. Behalte immer dein Ziel im Blick

Entschlossenheit und Fokussierung sind die beiden wichtigsten Voraussetzungen für Erfolg im Studium. Du musst wissen, wo du hin möchtest und bereit sein, hart dafür zu arbeiten. Am besten funktioniert das, wenn du deine Ziele klar definierst und aufschreibst.

Überlege dir, was du in deinem Studium erreichen möchtest und erstelle dir einen Ziel-Plan. Sei dabei detailliert und stelle dir deine Ziele in allen Einzelheiten vor. Dadurch erzeugst du ein starkes mentales Bild, das dir Kraft gibt und dich in schwierigen Zeiten motiviert.

2. Setze kluge Prioritäten!

Deine To-Do-Liste ist voll und dein Lernplan platzt aus allen Nähten. Wenn du dich jetzt fragst, wie du das alles schaffen sollst: Gar nicht. Du kannst nicht alles schaffen – dafür ist nicht genug Zeit. Wir haben nie genug Zeit, um jede Kleinigkeit zu erledigen und jede noch so winzige Aufgabe abzuarbeiten.

Wenn du erfolgreich studieren möchtest, musst du lernen, Prioritäten zu setzen. Du musst Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und endlich damit aufhören, deine Zeit mit Krimskrams zu verschwenden. Mit dem Eisenhower-Prinzip sortierst du deine To-Dos im Handumdrehen. 

3. Erledige deine härteste Aufgabe zuerst!

Womit beginnst du, wenn du dich zum Lernen an den Schreibtisch setzt? Gehst du erst nochmal die Kapitel durch, die du eh schon kannst? Wiederholst du den leichten Stoff, den du dir gestern schon angesehen hast? Oder nimmst du dir das schwere, unbequeme Skript, das für deine kommende Prüfung so wichtig ist und kämpfst dich von Seite zu Seite?

Viele Studenten machen beim Lernen einen großen Fehler: Sie schieben die wirklich wichtigen Aufgaben auf. Anstatt mit den dicken Brocken anzufangen, verprassen sie ihre Energie mit unwichtigen Dingen. Auch wenn es Überwindung kostet und erstmal unangenehm ist: Fang immer mit deiner härtesten Aufgabe an! Unterm Strich ist alles andere Zeit- und Energieverschwendung.

4. Nutze die Macht von Deadlines!

Ist dir schon mal aufgefallen, dass von Deadlines eine fast magische Kraft ausgeht? Egal wie groß, angsteinflößend oder komplex eine Aufgabe auch sein mag: Gibt es Deadline wird die Aufgabe immer pünktlich erledigt. Vielleicht nicht perfekt aber die wesentlichen Punkte wurden bearbeitet – so, dass es passt.

Diese Macht von Deadlines kannst du dir beim Lernen zu Nutze machen und davon profitieren. Lege für jede Aufgabe – für jede Zwischenetappe – eine Deadline fest. Und halte dich auch daran! Deadlines sorgen dafür, dass du dich aufs Wesentliche konzentrierst und produktiv arbeitest. Ohne eine Frist vertrödelst du Zeit.

5. Mach kleine Schritte

Lass dich nicht von großen Mammutprojekten abschrecken, sondern zerlege deine Aufgaben in kleine Schritte. Je größer deine Aufgaben sind, desto schwieriger ist es, anzufangen und die Sache zu Ende zu bringen.

Darum: Zerteile deine großen To-Dos in kleine Mini-Einheiten und arbeite dich dann Schritt für Schritt durch. Die Pomodoro-Technik funktioniert perfekt in der Prüfungszeit und ist ganz leicht von jedem überall anwendbar.

6. Arbeite mit einer smarten To-Do-Liste!

Fast jeder hat eine To-Do-Liste; und fast jede Liste ist schlecht organisiert. Wenn du dir schon die Mühe machst und eine Liste mit deinen Aufgaben anlegst, dann mach es bitte richtig. Und zwar so: Überfrachte deine Liste nicht und nimm wirklich nur die wichtigsten Aufgaben auf. Sortiere deine Aufgaben nach Priorität (Tipp 2) und gib jedem Punkt eine Deadline (Tipp 4).

Außerdem kannst du deine Aufgaben in Kategorien zusammenfassen und damit für mehr Struktur und Ordnung auf deiner To-Do-Liste sorgen. Platziere deine Liste so, dass du sie immer im Blick hast und weißt, was deine Aufgaben sind – das spornt an (Tipp 1).

7. Belohne dich nach Erfolgen!

Genauso wichtig wie harte Arbeit sind Pausen und Belohnung. Achte darauf, dass du zwischen deinen Lernsessions ausreichend Pausen machst und deinen Energietank wieder auffüllst. Viele Studenten verstehen Produktivität so, dass sie die ganze Zeit durchlernen müssen und nur auf diese Weise erfolgreich sein können. Achtung: Großer Quatsch!

Wenn du deinen Lernstoff geschafft, ein schwere Kapitel verstanden oder deine Prüfung hinter dich gebracht hast, darfst du dich dafür belohnen. Gönn dir etwas Schönes, etwas Außergewöhnliches und lass es dir besonders gut gehen. Dadurch schaffst du beste Voraussetzungen für die nächste Runde Lernen. Mehr Infos dazu, wie unser körpereigenes Belohnungssystem funktioniert, gibt es hier.

Produktivitätstechniken machen das Studentenleben leichter

Produktives Studieren ist kein mysteriöser Zustand, der einigen auserwählten Studenten in die Wiege gelegt wurde. Es ist eine Arbeitsweise, die du lernen kannst – und besonders kompliziert ist sie nicht.

Du musst dich nur an einige Grundregeln halten und endlich damit aufhören, dir selbst das Leben schwer zu machen. In diesem Artikel habe ich dir deshalb 7 Produktivitätshacks gezeigt, die dir das Lernen erleichtern und dafür sorgen werden, dass du in deinem Studium richtig durchstarten kannst.

Umsetzen musst du sie allerdings selbst. Darum: Fang heute noch damit an und nimm dir mindestens einen Punkt aus der Liste vor. Wende die Tipps aktiv an und probiere aus, welche bei dir besonders gut funktionieren. Dann wirst du nie wieder antriebslos am Schreibtisch sitzen, sondern immer einen Plan B für schwere Zeiten in der Schublade haben.

Sharing is Caring

Teile diesen Artikel mit deinen Kommilitonen​

Was tust du, um beim Lernen produktiv zu bleiben?

Hinterlasse ein Kommentar​.

profile-pic

Tim Reichel

Ich bin Fachstudienberater, Autor und der Gründer von Studienscheiss. Auf meinem Blog schreibe ich über alle möglichen Aspekte aus dem Unialltag und helfe Studierenden dabei, ihr Studium in den Griff zu bekommen. Hier kannst du kostenlos dir die ersten 34 Seiten meines Buchbestsellers Bachelor of Time kostenlos runterladen.

Tim Reichel Studienfachberater und Autor
  • Hi Tim,

    danke für den Artikel, coole Zusammenstellung! Ich hätte noch einen kleinen Tipp für die smarten To Do Listen (Punkt 6): Ich bin sehr großer Fan vom Online-Tool Trello (https://trello.com/), denn das kann wirklich alles umsetzen, was du empfiehlst. Mehrere To Do Listen, Deadlines, Priorisierungen und so weiter. Ich nutze es selbst für den Job, das Lernen und private To Do’s.

    Wer das noch nicht kennt, sollte mal einen Blick darauf werfen 🙂

    Viele Grüße von Torben

  • >
    Jetzt Fan werden!schliessen
    oeffnen