PROKRASTINATION bekämpfen ~ 9 Tipps, die dich produktiver machen ~

Prokrastination bekämpfen: 9 Tipps, die dich produktiver machen

Prokrastination pur: Die Prüfungsphase steht an und wie jedes Semester drehen wir Studis mal wieder völlig durch. Wir sperren uns daheim ein, um zu büffeln. Stattdessen lesen wir aber das Internet leer und putzen mit der Zahnbürste den Backofen. Der hatte es aber auch mal wieder dringend nötig 😉

So sauber wie in der Prüfungszeit ist die Bude sonst nie. Das ist die erste Regel im Studium.

Die zweite lautet: Werd nie früher fertig als nötig. 😀

prokrastination

Und so setzt du dich wahrscheinlich wie alle anderen auch, erst auf den letzten Metern richtig auf den Hosenboden und wirst produktiv. Nicht selten ist das die letzte Nacht vor der Deadline.

Auch wenn du nicht zur Partyfraktion gehörst und ein ordentlicher Streber-Studi aller erster Güte bist, bin ich mir fast sicher, dass auch dir das irgendwann mal im Studium passieren wird. Das gehört einfach dazu. Wer nicht prokrastiniert, hat nicht studiert 😉

Es ist ja nicht so, als hätten wir alle nur eine einzige Prüfung pro Semester zu bestehen und als gäbe es nichts abseits des Studiums, das nicht ebenso wichtig sei.

Sich erst spät der Prüfungsvorbereitung zu widmen hat also nicht zwangsweise mit Faulheit zu tun. In den meisten Fällen hatten nur eben andere Dinge eine höhere Priorität. Und wenn es halt das Beenden des nächsten Levels der Candy Crush Saga oder der dreckige Backofen war.

Mal davon abgesehen musst du ja auch während der Prüfungszeit arbeiten. Die Miete zahlt sich schließlich nicht von selbst.

Es gibt sicher tausende Gründe, die unangenehme Pflicht so lang wie möglich hinauszuzögern. Nicht umsonst gibt es für dieses Verhalten einen Namen: Prokrastination.

Und weil es bei Studierenden so typisch ist, ist die Aufschieberitis auch unter dem Begriff Studentensyndrom bekannt. Wenn wir nur halb so viel Energie ins Lernen stecken würden, wie wir fürs Aufschieben aufwenden, würden wir unser Studium alle wahrscheinlich in lächerlich kurzer Zeit mit Bestnoten hinter uns bringen. Könnten wir das Aufschieben einfach so aufgeben, hätten wir auch längst alle die perfekte Strandfigur und würden  uns nur noch gesund und nachhaltig ernähren. 

Falls du also gerade mit der Zahnbürste bewaffnet in der Küche stehst und die dortigen Fliesen inspizierst...

Prokrastination: Du bist nicht du, wenn du lernen musst

Nein, du brauchst erstmal nicht zum Psychiater gehen. Alle Menschen prokrastinieren irgendwann mal. Das ist soweit  nichts ungewöhnliches. Das schöne am Studentensyndrom ist ja, dass es probate Mittel gegen chronisches Aufschieben gibt, mit dem wir diesem Wahnsinn jedes Semester erneut ein Ende setzen und uns unser Leben zurückholen können. Erst wenn gar nichts mehr hilft und du dein Leben nicht mehr in den Griff bekommst, du eine Prüfung nach der anderen verschiebst und trotzdem durchfällst, sollte deine Prokrastination professionell behandelt werden.

Erst wenn die Deadline bedrohlich nahe rückt und der Druck unerträglich wird, sorgt die Angst vorm Versagen zu und sorgt dafür, dass wir uns endlich zusammenreißen, die Zahnbürste wegwerfen und  unsere Nasen tieeeef in die so gehasste Fachliteratur vergraben. Bye Bye Procrastination. Schuld daran ist das Parkinsonsche Gesetz. Es besagt, das eine Aufgabe immer so viel Zeit in Anspruch nimmt, wie man ihr gibt. Mehr Zeit macht es also nicht besser sondern nur komplizierter. Und warum wir es trotzdem immer wieder schaffen gute Noten trotz Aufschieberitis zu schreiben, weiß wiederum Herr Pareto.

Was hilft gegen PROKRASTINATION?

pareto prinzip

Wer nicht prokrastiniert, hat nicht studiert

Schonmal was von von Vilfredo Pareto gehört?

Nein?

Pareto war Ingenieur, Ökonom und Soziologe und lebte um 1900. Der Mann hatte so einige schlaue Erkenntnisse bezüglich der Effizienz und Optimierung von Dingen. Gut möglich, dass du im Laufe deines Studiums noch von ihm hören wirst. 🙂

Einer seiner Erkenntnisse war, dass wir mit 20% unseres Zeitaufwands 80% unseres Gesamterfolgs erreichen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass wir 80% unserer Zeit für Dinge verwenden, die keinen großen Einfluss auf unseren Erfolg haben.

Lohnt sich der Mehraufwand dann überhaupt?

Genau das ist die Frage, die du dir stellen solltest! Lohnen sich die zusätzlichen 80% Zeitaufwand, wenn das Ergebnis dadurch nicht wesentlich besser wird?

Wie du Prokrastination vermeidest und produktiv wirst

1) Finde dich damit ab!

Zunächst einmal könntest du dich damit abfinden, dass das Studium nunmal so ist wie es ist und dass du, egal wie oft du es dir vornimmst, nicht mehr Zeit für die Lernerei aufwenden wirst. Schließ deinen Frieden damit. Dieses permanente schlechte Gewissen ist Zeitverschwendung und alles andere als produktiv. Es führt dich nirgendwohin. Es macht nur schlechte Laune. Fertig!

2) Qualität ist alles! Quantität ist nichts!

Ich hab schon oft von unzufriedenen Studis gehört, die die Note für ein Modul, in das sie ganz viel Zeit investiert hatten, als ungerecht empfanden. Seien doch in anderen Modulen mit weniger Zeitaufwand bessere Noten erreicht worden. Total unfair ist auch, wenn andere scheinbar mühelos und mit wenig Aufwand bessere Noten bekommen als ich.

Ja die Welt ist fies und ungerecht. Womit wir wieder bei Punkt 1 sind: Finde dich damit ab!

Du kriegst deine Note nicht dafür, dass du lange in der Bib gesessen oder besonders viele Seiten geschrieben hast. Man kann auch sehr viel Zeit für Mist aufwenden. Und eine korrekte Formatierung ist zwar schön, aber im schlimmsten Fall auch nur eine Form der Prokrastination. Was hilft dir eine perfekte Formatierung, wenn der Inhalt Müll ist?

Es ist vollkommen irrelevant, wie viel Zeit du für deine Arbeit aufwendest. Nur das Ergebnis an sich zählt. Vergleiche dich und deinen Zeitaufwand nicht mit dem der anderen und konzentriere dich darauf deine Inhalte möglichst klar und präzise rüber zu bringen. Es ist schwerer einen Sachverhalt auf 10 Seiten korrekt darzustellen als auf 20. Das werden dir erfahrene Wissenschaftler bestätigen können. Nur wer kompliziertes verstanden hat, kann es einfach erklären 😉

3) Definiere Ziele

Jeder kennt To-Do-Listen, viele lieben sie. Ich nicht. Das ist einfach nicht mein Ding. Schon allein die Aufschreiberei ist für mich Prokrastination. Statt mir aufzuschreiben, was zu erledigen ist, könnte ich es ja auch einfach erledigen, oder? Vieles von dem Zeug, das wir da notieren ist eh nicht so wichtig.

Das Problem mit To-Do-Listen ist nämlich, dass man sich damit alle möglichen Aufgaben aufhalst, ohne sich erstmal klar zu machen, welches Ziel man mit den einzelnen Aufgaben verfolgt. Man hält sich damit zwar den ganzen Tag schön beschäftigt, hat im schlimmsten Fall aber trotzdem nichts erreicht. Auch das ist Prokrastination, auch wenn's dir nicht gefällt.

Erst wenn du ein klares Ziel vor Augen hast, kannst du Aufgaben definieren, die dich zu diesem Ziel bringen. Bevor du also überlegst, was du heute alles erledigen musst, denk drüber nach, was heute unbedingt erreicht werden muss. Danach kannst du Aufgaben definieren, die dir helfen dieses Ziel und nur dieses zu erreichen. Das Ziel sollte nicht sein, möglichst viele Aufgaben abzuhaken!

Ich weiß, viele kleine Häkchen sehen schön aus und geben ein gutes Gefühl. Aber bringt dich das wirklich weiter? Ein großer Haken ist viel mehr Wert als ganz viele kleine. Die vielen kleinen halten dich nur davon ab, dich um den einen großen zu kümmern.

Wenn du Ziele definiert hast und diese erreichst, kannst du viel entspannter Feierabend machen. Reine To-Do-Listen ohne Zieldefinition führen nur dazu, dass du beschäftigt bist. Das hat mit Produktivität aber nichts zu tun. Denk an Paretos 80:20-Regel. Das meiste auf deiner To-Do-Liste bringt dich deinem Ziel kaum näher. Gegen Prokrastination hilft daher klare Prioritäten zu setzen und keine Perfektion anzustreben.

4) Schaffe Zeitfenster und Deadlines

Parkinsonsches Gesetz


Verschaffe dir einen Überblick darüber, wann du wirklich Zeit hast, dich mit den Prüfungsvorbereitungen zu befassen. Wann hast du echte Zeitfenster?

Ich nutze für meine Organisation meinen digitalen Kalender, den ich über Google mit meinem Laptop und Smartphone synchron halte und der auch alle Termine meines Mannes und der Kinder enthält. Das ist mein wichtigstes Zeitmanagement-Tool. Mit einem einfachen Klick kann ich meinen Stundenplan importieren und auch Arbeitstermine, Kindergeburtstage und einfach alles, was meine physische Anwesenheit mehr oder weniger erfordert, ist darin vermerkt. So weiß ich immer, wann was zu tun ist. Wochen und Monate im Voraus. Auch ohne To-Do-Listen.

Wenn du konkrete Zeitfenster mit Anfang und Ende für deine Prüfungsvorbereitung definierst, hilft dir das, diese Zeit produktiv zu nutzen. Mit dem fest definierten Ende deiner Lernzeit, ist es dir unmöglich das Lernen endlos aufzuschieben. Du kannst nichts später machen, wenn es kein später gibt. Du kennst das sicher auch von der Arbeit. Diese eine Aufgabe möchtest du unbedingt heute noch zu ende bringen und trotzdem nicht länger arbeiten. Also arbeitest du konzentrierter und effizienter. Setze dir also auch für deine Lernzeiten Deadlines. Leg fest, wann an dem Tag Feierabend ist und genieße ihn ohne schlechtes Gewissen.

Je mehr Zeit du dir gibst, desto mehr Zeit wirst du auch brauchen

Glaub mir, seit ich mit Kind studiere, schaffe ich viel mehr, mit viel weniger Zeitaufwand.  Um 16 Uhr muss ich das Kind aus der Kita abholen und wenn es erstmal zu hause ist, komme ich eh nicht mehr zum Lernen. Das heißt nicht, dass Studierende mit Kind niemals prokrastinieren, auch in unserer Welt gibt's Netflix und Facebook und dann gibt' noch so tolle Sachen wie Kinderkrankheiten, Kitaschließzeiten, etc. Procrastination kennen wir alle, nur lenken wir uns selbst mit unterschiedlichen Dingen ab.

Wie lange du für’s Lernen brauchst, kann ich dir natürlich nicht sagen. Das musst du schon selbst wissen. Denke nur immer daran: Viel hilft nicht unbedingt viel. Sei realistisch und konsequent bei deiner Zeitplanung und konzentriere dich aufs Wesentliche.

5) Hirnschmalz voraus

Erledige Aufgaben, die wirklich Hirnschmalz erfordern zuerst. Dinge, die wir stupide abarbeiten können wie putzen, Papierkram erledigen oder von mir aus Formatieren von Textdateien erledigen wir gern zuerst, weil es uns weniger schwierig vorkommt. Wir haben das Gefühl produktiv zu sein. Dabei sind wir eigentlich nur beschäftigt. Das ist nicht dasselbe! Und wir machen uns damit das Leben nur unnötig schwer. Denn unsere Leistungsfähigkeit nimmt im Laufe des Tages tendenziell ab. Gerade Aufgaben, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordern, sind echt kräftezehrend. Wenn du mehrere Stunden hoch konzentriert gelernt, recherchiert oder getextet hast, bist du danach total ausgebrannt. Putzen oder formatieren kannst du dann immernoch, aber in dein Hirn geht einfach nicht mehr viel rein. Also nutze dein Hirn solange es in Hochform ist.

Du bist eher nachtaktiv? Ich auch!

Dieser Abschnitt bezieht sich auch nicht auf frühes Aufstehen oder eine bestimmte Tageszeit, sondern darauf, eine bestimmte Reihenfolge für bestimmt Tätigkeiten festzulegen. Egal um wie viel Uhr dein Tag beginnt. 🙂

6) Verabschiede dich von Multitasking

Multitasking ist für’n Arsch. Sorry, dass ich das so platt sage, aber so ist es leider. Immer schön eins nach dem anderen erledigen, sonst leistest du unbewusst der Procrastination Vorschub. Wenn wir alles irgendwie machen, machen wir irgendwie nichts richtig. Ständig gedanklich zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her zu springen ist einfach anstrengend und verschwendet wertvolle Zeit. Nämlich Zeit, in der wir unsere Gedankengänge wieder neu finden müssen.

Du kennst das doch sicher auch. Man sitzt am Rechner, recherchiert irgendwas und plötzlich ploppt da eine Benachrichtigung auf, dass eine neue Mail eingetroffen oder irgendwas auf Facebook passiert ist. Du checkst das, beantwortest die Nachricht und widmest dich dann wieder deiner Arbeit.

„Wo war ich gerade nochmal….? *Grübel* Ach ja… Was wollte ich nochmal schreiben? Öhhhmmm…“

Wie oft am Tag passiert dir das? Vergisst du manchmal gänzlich, was du eben noch gemacht hast?

Was für eine Zeitverschwendung…

Schalte deshalb alles, was dich ablenkt ab. Schließe dein Postfach, Facebook und Co. Von mir aus zieh auch den Telefonstecker. Das sind alles Dinge, die dich nur aus dem Konzept bringen. Die Mails sind auch noch da, wenn du das Postfach in ein paar Stunden wieder öffnest und auch die Sozialen Medien wird bis dahin niemand gelöscht haben. Das meiste, was da passiert ist ohnehin völlig unwichtig. Ja ich weiß, schwer zu glauben, ist aber so.

7) Wechsle deinen Standort

Daheim herrscht einfach zu viel Ablenkung? Dann geh raus. Wechsle den Standort. Setze dich in eine Bibliothek, ein Café oder deine Uni-Mensa. Miete dich in ein Co-Working-Space ein oder frag deine Nachbarn, ob du dich zum Lernen in deren Wohnung setzen darfst.

Ein Ortswechsel kann die Produktivität unheimlich fördern. Zu hause ist es oft zu gemütlich, um sich zu konzentrieren.

Ein Ortswechsel hat einen ähnlichen Effekt wie der selbst festgelegte Feierabend. Zusammen verstärken sie sich sogar noch. Das ist halt wie im Job. Du fährst nicht erst quer durch die Stadt, um dann im Büro abzuhängen. Wenn du die Mühe schon auf dich nimmst, dann willst du vor Ort auch was sinnvollen tun. Sonst hättest du ja auch gleich zuhause bleiben können.

Und wenn du schon den Standort wechselst setzt du dir auch von ganz allein eine Deadline. Du willst schließlich nicht dort übernachten. Und du merkst auch sehr schnell, wenn du dort nicht mehr produktiv bist und machst Schluss statt stundenlang unmotiviert auf einem unbequemen Bibliotheksstuhl Katzenvideos zu schauen.

8) Akzeptiere Blockaden

Nun bist du hoch motiviert, hast alle meine Tipps befolgt und trotzdem geht irgendwie gar nichts? Seit Stunden sitzt du da, starrst auf das Papier und bist kein Stück schlauer als vorher?

Dann lass es! Mach eine Pause.

Es bringt nichts. Kreativität kann man nicht erzwingen. Wenn beim dritten Durchlauf des Skripts immernoch nichts hängen geblieben ist, wird der vierte Versuch jetzt wahrscheinlich auch nichts bringen.

Hör also auf, deine Zeit mit dem VERSUCH zu verschwenden und beschäftige dich mit irgendetwas anderem.

Wenn Akku leer, dann Akku leer! Da kannst du gar nichts machen, außer aufladen. Ein Nickerchen oder ein Gespräch mit Freunden kann Wunder bewirken. Geh spazieren, mach dir was zu essen oder genieße eine Folge deiner Lieblingsserie. Was auch immer du tust, komm auf andere Gedanken. Das hilft. Vertrau mir 🙂

9) Sei du selbst!

Zu guter letzt kann ich dir nur raten, einfach zu akzeptieren wie du bist. Wie gesagt, schlechtes Gewissen hilft niemandem. Nicht dir und auch nicht mir. Du bist wie du bist und das ist total okay so.

Ich hab echt lange mit mir gehadert, weil ich immer schlechtere Noten hatte als meine Mitstudis, die gefühlt viel weniger Zeit in die Prüfungsvorbereitungen steckten. Egal wie früh ich anfing, die waren einfach immer einen Tick besser als ich und ich wusste einfach nicht warum.

Heute glaube ich, dass sie einfach schon für sich herausgefunden hatten, wie sie am effizientesten Lernen. Ich hab’s halt erst so richtig im Master gecheckt.

Heut wende ich tatsächlich weniger Zeit auf und bekomme bessere Noten und mein einziges Geheimnis ist, dass ich mich und meine Eigenarten so akzeptiert hab, wie sie sind. Ich akzeptiere die Fristen, die mir gesetzt werden, fange Aufgaben nicht früher an als nötig, habe kein schlechtes Gewissen und Mut zur Lücke. Hör auf perfekt sein zu wollen.

Ich lerne nicht wie meine Kommilitoninnen und Kommilitonen. Das muss ich auch nicht. Und du auch nicht.

Was ist dein größter Zeitfresser und wie hast du ihn besiegt?

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Bis bald,
Luisa

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Gründerin von StudierenPlus

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Luisa Todisco Wirtschaftskommunikation M.A.
  • Chris sagt:

    Hallo

    Also ich bin so der ” oh fuck nächste Woche sind Klausuren” Typ. Das heißt ich fange sehr spät mit Lernen an, aber genau so funktioniert das bei mir. Unter gewissem Druck arbeitet meine graue Masse einfach am besten und es bleibt sehr viel im Hirn. Aber wenn mein Kopf für den Tag genug hat, muss ich aufhören und das tu ich dann auch. Am Tag vor der jeweiligen Klausur schaue ich mir die wichtigen Dinge vor dem Schlafen nochmal an, was sich auch als sehr hifreich herausgestellt hat.

    Liebe Grüße aus Ulm,

    Chris

    • Luisa sagt:

      Hahaha ok, überrascht haben mich meine Klausuren im Studium noch nie. Im Abi dafür jedes Mal 😀 Ja, ich merke auch genau, wenn nix mehr in meinen Kopf rein will und dann ist es auch gut und richtig eine Pause zu machen. Am Tag der Prüfung schaue ich mir eigentlich nichts mehr an. Was drin ist, ist drin und was nicht im Kopf ist, hat Pech. Ich schaue mir an so einem Tag eh immer das falsche an, also kann ich mir das auch gleich sparen.

      Grüße aus Berlin,
      Luisa 😉

  • Vanessa sagt:

    Hallo zusammen,

    ich studiere im zweiten Semester Informatik und wohne noch zu Hause, weil meine Uni in der nächsten Stadt ist. Ich merke oft, wenn ich den ganzen Tag in der Uni Vorlesungen und Übungen hatte, hab ich immer das Gefühl, dass ich sehr müde bin und fahre oft heim. Natürlich mache ich zu Hause auch nichts Produktives mehr fürs Studium, weil ich ja erst mal abschalten muss. Da sich aber 1000 andere Dinge finden, die mir dann wichtiger erscheinen, sitz ich mich auch nicht mehr an den Schreibtisch. Manchmal überlege ich, ob es in einem 13-qm-Zimmerappartement anders wäre. Auf 13 qm packt man auch nicht so einfach sein ganzes Leben.
    Und dann wäre da noch die Motivation ……. Oft finde ich ja den Weg in die Bibliothek, aber dann weiß ich nicht, für welche Klausur sollte ich jetzt lernen?? Für die nächste Klausur lernen, wenn die vorherige gerade abgeschlossen wurde?? Bullshit!! Da sind ja teilweise 2 Tage dazwischen. Also: für welche lerne ich jetzt am besten?? Wie lerne ich jetzt am besten?? Nur das Skript durcharbeiten und dann eventuell in der Fachliteratur nachschlagen?? Mir schwirren zu viele Fragen dann im Kopf rum und dass ich dann wirklich effektiv arbeite und lerne, würde ich auch nicht behaupten.
    Da ich erst im 2. Semester bin, habe ich für mich noch nicht die beste Technik gefunden, mit der ich am effektivsten arbeiten kann. Ich versuche ja auch immer, fleißig die Übungsblätter zu machen, die Vorlesung nachzubearbeiten, aber nach 6 – 8 Stunden Uni will ich auch einfach mal die Ruhe haben.
    Was das Ganze auch nicht einfacher macht: die Kommilitonen, zu denen ich Kontakt habe, sind alle totale “Pros”. Die arbeiten das Skript am Wochenende vorher durch und das wars dann an Klausurvorbereitung. Und die haben dann die Semesterferien über frei, während ich für den zweiten Termin lernen muss.

    Ich bin zwar im Gegensatz zum ersten Semester schon produktiver und ergeiziger geworden, allerdings habe ich immer noch Angst davor im Studium zu scheitern.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    • Luisa sagt:

      Hey Vanessa,
      kann ich alles gut nachvollziehen. Genau so ging es mir die ersten beiden Semester auch. Im dritten war ich dann schon Mutti. Auch wenn’s komisch klingt, ab da wurde es einfacher.
      Ich lerne tatsächlich nicht mehr durcheinander, sondern ein Fach nach dem anderen, auch wenn ich nur 2 Tage dafür hab. Mittlerweile reicht das. Viel hilft eben nicht viel. Und bloß nicht von den anderen irritieren lassen. Es ist völlig wurst wie die lernen. Mach dein Ding, es gibt kein richtig oder falsch. Erlaubt ist, was funktioniert.

      Du wirst nicht scheitern, weil du es nicht zulässt. Also Kopf hoch und ab durch die Mitte. Die Ferien sind nah und nächstes Semester sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

      LG aus Bali,
      Luisa

  • Nicole sagt:

    Liebe Luisa,

    ich schneie nur kurz rein, um zu sagen: Ich stehe voll hinter diesem Bild – Ich brauche nicht mehr Zeit. Ich brauche eine Deadline. Ich habe schon vor drei Wochen gesagt, wann macht es denn endlich Klick im Kopf, wann setzt denn der Stress ein?! Auf den habe ich so lang gewartet. Ich kann nicht vorarbeiten, auch wenn mich das immer noch ein bisschen ärgert – es ist halt immer das Gefühl da, mit mehr Arbeit wäre auch die Note besser geworden. Aber das habe ich in viereinhalb Jahren Studium nicht hinbekommen, im letzten Jahr wird das jetzt auch nix mehr. 😉
    In der Bib bin ich übrigens auch entspannter – trotz Laptop mit Internetzugang bin ich unglaublich motiviert. Aber nur in einem Einzelcarrel. Diese beschäftigt tippenden Menschen um mich herum zu sehen demotiviert mich meistens…

    Danke für diesen motivierenden und inspirierenden Artikel!

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Luisa sagt:

      Hey Nicole,
      beschäftigt tippende Menschen findest du auch auf Facebook, das hat noch nichts zu sagen. Qualität vor Quantität ;P

      LG aus Bali 😉

  • Anabella sagt:

    Hey Luisa,
    Ich finde deinen Blogeintrag echt super gut gelungen, und die 9 Tipps sehr hilfreich.
    Ich bräuchte aber gerne einen Tipp bezüglich der Ablenkungsfaktoren: Facebook,Twitter und einfach allgemein das internet. Das lenkt mich echt ungeheim ab, da ich mit dem ipad lerne. Ich stelle dann zwar alles ab, also den wlan, aber genauso schnell wieder an ☺️
    Eine gute Methode mich nicht davon ablenken zu lassen hab ich noch nicht gefunden.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Luisa sagt:

      Hey Annabella,

      die einfachste Methode ist “EINFACH MACHEN” 😀 Ok, das wolltest du jetzt sicher nicht lesen. Kann ich verstehen. Und falls es dich beruhigt, so wie dir geht es wahrscheinlich den meisten. Ich hab auch sehr lange gebraucht bis ich mich diesbezüglich im Griff hatte.

      Mir hat es geholfen alle Spieleapps auf dem Handy und in Facebook zu löschen. Facebook und mein Mailpostfach schließe ich auch, damit ich nicht ständig irgendwelche Benachrichtigungen bekomme. Dann schalte mache ich mir Musik an. Mir hilft Lounge-Musik unheimlich gut beim konzentrieren, sowas wie Café del Mar zum Beispiel. Auf jeden Fall ohne Gesang. Auf Spotify findet man unter dem Stichwort “Study” oder “Konzentration” richtig gute PLaylists und auf dem Rechner ist Spotify kostenlos.

      Ich wollte zu diesem Thema in den nächsten Wochen einen ausführlichen Artikel verfassen. Vorher muss ich aber erstmal noch mehr recherchieren und testen. Soweit ich weiß gibt es (kostenpflichtige) Apps, mit denen man zum einen Seiten vorübergehend blocken kann und zum anderen seine Tätigkeiten tracken kann. Das muss ich aber selbst erstmal ausprobieren, ehe ich etwas dazu sagen kann.

      Wenn du diesen Artikel nicht verpassen willst, kann ich dir nur empfehlen, dich in den Newsletter einzutragen, falls noch nicht geschehen.

      LG Luisa

  • Lisi sagt:

    Erst einmal vielen Dank für diesen Artikel und deine große Mühe uns zu helfen.
    Ich finde deinen Schreibstiel echt cool und man merkt schnell, dass du aus Erfahrung schreibst.

    Bei mir ist die Motivation ein großes Problem. Ich denke,wenn ich endlich richtig anfangen würde mit dem Lernen, wäre ich erfolgreich,weil ich auch keine schlechte schülerin gewesen bin,sondern im Gegenteil ehrgeizig und gut war.
    Aber jtz fehlt das einfach.Wenn ich zum Beispiel von Freunden höre,dass sie angefangen haben mit dem Lernen (was auch richtig ist,da in einem Monat die Klausuren sind),fühle ich mich auch motiviert,aber sobald ich mich an meinen Schreibtisch setze und etwas anfange mit dem lernen oder einfach schon ohne anzufangen, ist die motivation weg.
    Sehr oft endet das dann damit dass ich für lange stunden einfach an meinem schreibtisch sitze und nichts tue. Dabei fühle ich mich natürlich nicht gut, aber lenk mich weiter mit andrem ab…Gibt ja genug: facebook, amazon, unnötige sachen googlen nur um zeit (die zum lernen vorgesehen war)zu vergeuden.
    Einfach abschalten bringt auch nichts, man braucht laptop ja zum beispiel zuum lernen und kanns eh einfach wieder an machen. Aber selbst wenn glaube ich dass ich dann was andres zum abhalten vom lernen finden würde.
    Am schlimmsten ist das rumsitzen und einfach nichts tuen/ lernen. Und das für lange zeit. ” Ich kann ja morgen anfangen”, ein Gedanke für das ich mir eins reinhauen könnte..
    Aber ich kann mich trotz gesundem verstand und gedanken wie: Es ist sinnvoller jtz zu lernen, wichtig für deine zukunft etc.einfach nicht dazu bewegen.
    Eine Kraft die mich dazu bewegen soll fehlt, auch wenn ich so tricks wie klar definierte ziele setzen beachten würde..
    Wenn ichs könnte wäre das lernen glaub ich gar nicht mehr so schlimm.
    Ein echt komisches problem.Ich mein Fauliritis hat man ja immer mal,aber das ist echt was andres…So ein passiver zustand aus dem ich nicht rauskomme,oder nur für sehr kurze zeit…
    Oft fühl ich mich auch einfach müde dabei und mut zur lücke bzgl des lernens fehlt auch…

    Vor allem ich bin erstsemester und in einem monat sind schon die prüfungen…ich weiß gar nicht ob mans bis dahin schaffen kann..vor allem weil ich von anfang nicht mitgelernt habe..

    Ich würde mich echt auf eine hilfreiche und lehrreiche antwort von dir freuen
    Liebe Grüße

    • Luisa sagt:

      Genau dieses schlechte Gewissen ist es, was alles noch viel schlimmer macht und was ich mit diesem Artikel versuche zu eliminieren. Du setzt dich nur wegen deines Gewissens an den Schreibtisch und nicht, weil du gerade wirklich motiviert bist. Daraus folgt, dass du GAR NICHTS sinnvolles tust. Das ist im Grunde das schlimmste, was du tun kannst.

      Das erste Semester ist immer besonders tricky, eben weil man 0 Erfahrungswerte hat, auf die man zurückgreifen kann. Man hat einfach keinen blassen Schimmer wie viel Zeit für die Prüfungsvorbereitung angemessen ist, also orientiert man sich an Kommilitonen. Das bringt allerdings nur bedingt was, weil die wieder ganz andere Voraussetzungen haben können als du.

      Hier mal ein paar ganz einfache Tipps, die du sofort anwenden kannst, um mit dem Lernen zu starten:

      1. Verschaffe dir eine Übersicht darüber, wann welche Prüfung ansteht und wie die Anforderungen für jede einzelne sind.

      2. Wie viel Zeit steht dir für die Vorbereitung jeder einzelnen zur Verfügung? Zähle einfach alle Tage, an denen du theoretisch lernen kannst und ziehe die Zeit für andere Verpflichtungen ab. Beispiel: Klausur am 4.2. ist von heute an in 16 Tagen inkl. WE. Davon muss ich an 4 Tagen arbeiten und an weiteren 10 Tagen bin ich halbtags in der Uni. Bleiben 16 – 4 – 10/2 = 7 Tage für diese Klausur.

      3. Nun setze dir für diese 7 Tage realistische und erreichbare Ziele z.B. jeden Tag das Skript 1x durchgehen oder 1 Tag Karteikarten schreiben oder 1 Tag eine Alt-Klausur machen. Setze dir nur eine Aufgabe und zieh die durch. Damit hast du dein Ziel erreicht und schaffst in kleinen Schritten viel mehr als dir nur abstrakt vorzunehmen: Heute wird gelernt! Lernen an sich ist kein Ziel, sondern nur der Weg dorthin. Wenn du dein Tagesziel (Probeklausur machen oder Skript 1x durchlesen) erreicht hast, kannst du etwas anderes tun. Du hast gelernt und das reicht für heute. Wenn du noch motiviert bist, kannst du dann immernoch weitermachen. Musst es aber nicht.

      4. Das erklärt auch Mut zur Lücke. Es geht nicht darum gar nicht zu lernen. Sondern sich realistische (Tages)Ziele zu setzen und die zu erreichen. Sich nicht davon demotivieren lassen, dass 7 Tagen eh nicht reichen um alles zu lernen und deswegen dann gar nicht erst anzufangen. Ich setze mir als Ziel keine bestimmte Note, sondern eine realistische Menge an Informationen in mein Hirn zu kriegen.

      5. Ja, ich schlaf auch dauernd beim lernen ein. Is halt saulangweilig. Da kannste nix machen, außer ein Nickerchen. Weil ganz ehrlich, anders kriegste das Zeug eh nicht in deinen Schädel. Was ansonsten auch hilft ist, nicht zu hause lernen. Ich setz mich gern mit guter Musik bewaffnet in die Bibliothek oder Cafeteria. Zwei Stunden Skript büffeln. Fertig.

      Ich hoffe, das hilft dir ein wenig.

      LG Luisa 😉

  • sumsum sagt:

    Hi Luisa,

    erstmal vielen Dank für deinen Artikel, der sich nicht nur super liest, sondern vor allem für Erstis einen super Wegweiser für das Studium gibt.
    Ich muss allerdings sagen, ich kann dir nicht in allen Punkten zustimmen. Du hast vollkommen recht, dass man effektiv und produktiv lernen muss und sich nicht vorgaukeln darf mit bisschen angucken der Thematik etwas für das jeweilige Fach effektiv was gemacht zu haben. Trotzdem muss ich schon sagen, dass gerade in den ersten Semestern des Studiums das Studium sehr Zeit- und stoffintensiv ist. Da reicht es halt nicht kurz vor der Prüfungsphase anfängt die Thematik zu kapieren. Ich habe in meinem Erststudium BWL studiert und auch abgeschlossen und gehöre schon zu den Leuten, die wissen wie das “Studieren” abläuft. Trotzdem muss ich zugestehen -obwohl das BWL Studium nicht immer einfach war- das mein Zweitstudium viel Zeit in Anspruch nimmt (Wirtschatfsingenieurwesen Maschinenbau). Das bedeutet nunmal jedes Wochenende in die Bibliothek und lernen! Ich will einfach nur damit sagen, dass gewisse Studiengänge nunmal viel Zeit in Anspruch nehmen und man diese Zeit nun mal braucht, da es nicht nur inhaltlich sondern auch vom Schwierigkeitsgrad nunmal Zeit braucht bis man es wirklich rafft und ich meine wirklich rafft. Daher stimme ich Dir zu, dass man effektiv lernen sollte, aber auch nicht außer Acht lassen sollte, dass gewisse Fächer nun mal mehr Zeit beanspruchen und diese schon von Anfang des Semesters genutzt werden muss. Vielen Dank für deinen Beitrag und viele Grüße Sumsum:)

    • Luisa sagt:

      Hey Sumsum,

      da gebe ich dir in allen Punkten recht. Jedes Studium ist unterschiedlich, genau wie jeder Studi. In einigen Studiengängen muss man extrem viel auswendig lernen, in anderen geht sehr viel Zeit für Projekte drauf und in wieder anderen geht es um das Begreifen und Anwenden von Theorie. Je nach Studiengang muss man Abiturwissen aufholen oder sich ganz neue Fähigkeiten zulegen und je nach Vorkenntnis und Talent fällt einem etwas leichter oder schwerer. Ich wäre zum Beispiel in einem Studiengang wie Medizin, das sehr klausurlastig ist und ein sehr gutes Gedächtnis erfordert wahrscheinlich heillos überfordert. Andere würden vielleicht an den vielen Gruppenarbeiten, Präsentationen und Hausarbeiten, die ich jedes Semester stemme, verzweifeln. Sich vor versammelter Mannschaft zu präsentieren ist eben auch nicht jedermanns Sache und das wird es für manche auch nie.

      Und ja, nach meiner Erfahrung sind besonders die ersten Semester die anstrengsten. Nicht weil es danach unbedingt leichter wird, aber man muss sich auch erstmal an sein neues Leben gewöhnen. Viele müssen zum ersten Mal im Leben selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen, sind in eine neue Stadt gezogen. Uni ist eben nicht dasselbe wie Schule und erst recht nicht wie Büro. Da kommt so viel zusammen. Manche müssen erstmal das Lernen lernen, andere lernen Studium und Job zu vereinbaren und wieder andere brauchen einfach nur ein wenig mehr Selbstbewusstsein.

      Also ja, ja und ja. Gerade in den ersten Semestern sollte man frühzeitig anfangen zu lernen. Man wird feststellen, das manches besser und manches schlechter läuft als erwartet und man wird daraus lernen und es im nächsten Semester besser machen. Und irgendwann weiß man, wie es läuft. Manche werden dadurch effizienter und manche haben dann endlich mehr Zeit zum prokrastinieren. Aber was wäre das Studium auch ohne das? Ein bisschen Prokrastination lieben wir doch alle, oder? 😉

      LG

  • Callisto sagt:

    Hallo,
    ja das kommt mir auch alles bekannt vor. Auch, dass die wirklich produktive Zeit meistens sehr gering ist. Von 8 Stunden lernen sind am Ende vielleicht 2 Stunden wirklich produktiv gewesen.
    Wirkliche gute Lerntechniken habe ich bis jetzt leider auch noch nicht für mich gefunden. Bis auf die Abschlussarbeit habe ich mein Bachelorstudium allerdings schon fertig, von daher habe ich mich auch damit abgefunden.
    Als ich immer für Prüfungen gelernt habe, habe ich zwischendurch immer eine Folge einer meiner Lieblingsserien geguckt. Ich gucke viel Science-Fiction à la Star Trek und Stargate. Da ich Elektrotechnik studiere passen viele Sachen auch inhaltlich zum Studium und ich fühle mich dann immer motiviert 😀
    Ich hatte auch immer ein schlechtes Gewissen, weil viele Leute viel strukturierter zu sein schienen, sich Lernkarten und sowas alles gemacht haben. Naja hab trotzdem eine 1 vorm Komma, also scheint es auch irgendwie so zu klappen.
    Macht euch keine Panik, wenn Ihr nicht vollständig organisiert lernen könnt, es geht den meisten so. Die 1-2 Tage vor den Prüfungen sind bei mir immer die effizientesten.
    Leider behält man den Stoff dann oft nur kurzfristig, aber was man einmal verstanden hat, versteht man auch beim nächsten Mal und wo man was nachlesen kann sollte man dann auch wissen.

    Grüße

    • Luisa sagt:

      Ja, nach lins und rechts zu schielen, was die anderen machen bringt echt nicht viel. Nur wenn man sich davon inspirieren lässt und dann das eine oder andere für sich selbst anwendet. Sich aber mit anderen zu vergleichen, nur um dann ein schlechtes Gewissen oder Angst vor der “Konkurrenz” zu haben ist Zeitverschwendung.

      Star Trek gucken fürs Studium ist ein interessanter Ansatz 😀

      Ich hab’s auch ohne Lernkarten zur 1 vorm Komma geschafft. Aber da muss eben jeder seinen eigenen Weg finden. Erlaubt ist, was funktioniert. Sich von anderen inspirieren lassen auch. Nur sollte man sich eben davon nicht unter Druck setzen lassen. Lernen will halt eben auch gelernt sein und dafür ist es nie zu spät 😉

      LG

  • Annabell sagt:

    Huhu,
    ich gehöre wohl eher zu der Sorte Streber im Studium. Nein ich habe keinen 1,0 Durchschnitt, ist auch nicht mein Ziel.
    Ich nutze verschiedene Möglichkeiten zum Lernen, das beginnt schon mit der Wahl des Profs/Dozenten. Ich höre mich im Vorfeld um und informiere mich bei meinprof.de über die “Eigenarten” der einzelnen. Dann wähle ich jenen, der den höchsten Aufwand bzw. Anspruch zu stellen scheint. Krank? Ja vielleicht ein bisschen. Aber dadurch bin ich schon während des Semester so eingespannt, dass zur Prüfung hin nicht mehr viel zu lernen ist. Den Rest begreift mein Hirn auf verschiedenste Weise. Ich bin ein sehr visueller Typ. Also stehen selbstgeschriebene Zusammenfassungen auf Karteikarten genauso hoch im Kurs wie YouTube-Videos oder Übungsaufgaben. Und wenn es zum Seminarinhalt passt, dann erstelle ich mir schonmal ne mp3-Datei die ich dann auf dem Weg zur Uni zwischen meinen Lieblingssongs immer wieder anhöre.
    Bis ich allerdings gewusst habe wie ich am beste Lernen kann, hat es auch ne Weile gedauert. 🙂
    LG, Annabell

    • Luisa sagt:

      Hey Annabell,

      interessante Strategie! Darauf wäre ich noch gar nicht gekommen.

      Die meisten wählen wahrscheinlich eher den nettesten/einfachsten Prof. Meine Erfahrung ist allerdings auch, dass bei den anspruchsvollen Lehrenden irgendwie im Laufe des Semesters mehr hängen bleibt.

      Was studierst du denn? Deine Lerntechniken scheinen echt ausgeklügelt und rund zu sein. Hast du vielleicht Lust mal einen Gastartikel zu schreiben?

      LG Luisa

      • Annabell sagt:

        Huhu,

        ich studiere BWL an der HTW Berlin. 😉 Ich glaub dir bin ich eher als Alex ein Begriff. *grins*

        Ja ich fürchte auch das meine Lernmethoden ganz schön ausgefeilt sind. Dafür habe ich aber auch viel rumprobiert, um rauszufinden was zu mir passt. Über einen Gastartikel können wir gerne mal reden/schreiben. Meine Mail hast du ja, denke ich.

        LG, Annabell

        • Luisa sagt:

          Ahhhh… Annabell… Alex… Klar! 😀

          Ich find’s super cool, dass du Methoden gefunden hast, die für dich funktionieren. Gerade Studis mit Kind, die noch ganz am Anfang stehen, haben ja vor der Lernerei besonders Angst. Ich kenne da ne Menge Leute, die sicher ganz heiß auf deine Tipps sind!

          Mail kommt gleich.

          LG Luisa

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