Studenten Tipps ~ bessere Noten bei weniger Zeitaufwand

Studenten Tipps ~ bessere Noten bei weniger Zeitaufwand

Wer kennt es nicht; Gerade ist eine anstrengende Vorlesung vorbei. Man war extrem konzentriert und kann auch mit Sicherheit noch ganz genau sagen um was es ging und wie einzelne Inhalte aufgebaut sind. Da du dir sicher bist, dass du immer wieder auf diese Informationen in deinem Kurzzeitgedächtnis zugreifen kannst schreibst du nicht mit – ist doch klar, oder?

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Ist Mitschreiben wirklich sinnvoll und mit welcher Strategie studierst du motivierter

Hierbei läufst du leider einem grundlegenden Fehler auf. Ein bisschen mitschreiben ist nämlich deutlich besser, als es überhaupt nicht zu tun. Warum? Das Kurzzeitgedächtnis behält sich Informationen zwar noch einen gewissen Zeitraum nach der Vorlesung aber dann sind sie einfach verschwunden. Nur die Dinge, die du dir „noch einmal durch den Kopf gehen lassen“ hast sind noch da. Dies kannst du zum Beispiel durch das richtige Mitschreiben erreichen.

Richtig mitschreiben

Doch wie schreibt man eigentlich richtig mit? Klar nervt es, wenn man so schnell mit dem Stift über das Papier wirbelt, dass man es a) selbst noch kaum lesen kann und b) beim Lernen gar nicht mehr findet was man überhaupt notiert hat. Deshalb besteht das richtige Mitschreiben auch nicht darin alles zu notieren was der Dozent sagt. Vielmehr geht es darum sich richtig zu organisieren und nur das Wesentliche zu notieren um beim späteren Lernen auch alles wieder finden zu können. In meiner Studienzeit hat sich das Zurückgreifen auf digitale Medien bewährt.

Sicherlich kommen dir jetzt Zweifel oder du vermutest, dass es teuer sei? Du brauchst nicht zu zweifeln und auch nicht viel Geld zu investieren. Meine ersten Mitschriften habe ich einfach mit einem Notebook und Word angefertigt. Der eigentliche Vorteil bestand für mich immer darin, dass ich jederzeit Zugriff auf meine Unterlagen hatte, da ich sie in der Cloud gesichert habe. Des Weiteren konnte ich die Dokumente jederzeit auf Stichworte durchsuchen und musste so nicht ordnerweise Notizen durchsuchen bis ich endlich den kaum noch leserlichen und nur sehr schlecht dokumentierten Teil gefunden hatte.

Zeit sparen und motivierter Lernen

Halten wir fest: Alles und ohne System mitzuschreiben kostet

  1. Zeit, 
  2. behindert  dich beim schnellen Auffinden von Informationen und 
  3. beraubt es dich deiner Energie beim Lernen. 

Du musst nicht zwangsläufig auf digitale Unterlagen umsteigen. Du solltest dir jedoch Gedanken darüber machen, wie du dir selbst nicht im Wege stehst.

In der Vergangenheit halfen mir dabei immer die folgenden Fragen bzw. Aufbau einer Mitschrift:

  • Datum, Vorlesung und Seite im Skript beim Start notieren
  • Muss ich es wirklich notieren oder reicht eine Anmerkung im Skript?
  • Könnte die Betonung des Dozenten und das längere Aufhalten mit einem Thema auf Klausurrelevanz hindeuten?
  • Stichworte sind schneller notiert und helfen den Inhalt eines Themas schneller zu erfassen als ganze Sätze

Des Weiteren kann ein digitales Endgerät dich verstärkt bei Anmerkungen in Skripten unterstützen. Durch frei verfügbare Software ist es dir immer problemlos möglich eigene Anmerkungen in PDF Dokumenten einzufügen oder ggf. auch Seiten zu löschen. So gelingt es dir, dass du während der Klausurvorbereitung nicht mehr alles durchsuchen musst sondern einmalig deine Mitschriften durchschaust und direkt die überflüssigen Inhalte „entsorgen“ kannst. So kannst du dich auf das eigentliche Lernen und die „richtigen und wichtigen“ Inhalte fixieren und verschwendest keine Zeit mehr.

Studenten Tipps für die richtige Lernstrategie

Um meine Motivation aufrecht zu erhalten greife ich immer auf mein Lerntagebuch zurück. In diesem definieren ich mir alle Eckdaten, die ich brauche um erfolgreich eine Klausur bestehen zu können. Angelehnt ist es an klassische Eckpfeiler aus dem Projektmanagement.

Zunächst solltest du den Zeitraum und die Anzahl der Tage definieren, die du zum Lernen wirklich nutzen kannst. Dann dein konkretes Ziel in Form einer Note und mit welcher Lernmethode du dort hingelangen möchtest. Wichtig ist vor allem sich selber Belohnungen in Aussicht zu stellen, wenn du erfolgreich beim Lernen warst. Abschließend solltest du deinen Lerntag reflektieren damit du positive oder negative Tendenzen erkennen kannst. Eine Vorlage für das Lerntagebuch findest du hier.

Tools aus dem Projektmanagement können dir auch beim Schreiben deiner wissenschaftlichen Arbeit helfen und steigern ungemein die Motivation beim Lernen und somit auch deine Einstellung positiv dem Studium gegenüber zu stehen.

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BESSERE NOTEN BEI WENIGER ZEITAUFWAND

Als ich 2015 beschloss berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik zu studieren ahnte ich nicht, welche zeitliche Belastung auf mich zukommen würde und wie sehr meine Freizeit darunter leiden würde. Darum entwickelte ich für mich während meines Studiums verschiedene Tipps, Tricks und Methoden wie es mir gelang mein Studium neben dem Beruf bestmöglich abschließen zu können. Diese Tipps teile ich seit 2016 auf www.studenten-tipps.com und dem gleichnamigen YouTube Channel mit dir. Immer nach dem Motto „bessere Noten bei weniger Zeitaufwand“

Daniel Leeser, B.A.Informatiker & Blogger

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