TGIF – Thank god it’s friday! Verändere dein Leben

TGIF – Thank god it’s friday!

TGIF! Thank god it’s friday!


Schonmal gehört?

​Jedenfalls schon oft gedacht, oder?

​Hast du dich schonmal gefragt, warum du so denkst? Einerseits was ist so besonders an Freitagen? ​Andererseits warum hassen wir den Montag?

Übrigens die Antwort ist so simpel wie traurig. Also unser Leben wird von Montag bis Freitag fremdbestimmt​. Insofern gefällt uns dies gar nicht​. Dennoch akzeptieren wir es ohne es zu hinterfragen. Stattdessen wünschen wir uns nur TGIF.

Statt unser Leben zu rocken, verbringen wir fast unser ganzes Leben damit auf Freitag zu warten. Allerdings, wenn wir nicht gerade auf Freitag warten, dann auf die Mittagspause, den Feierabend, den nächsten Urlaub. Obgleich dies nicht reicht, warten wir auf die Semesterferien, den Studienabschluss, den nächsten Job. Dabei auch noch auf die Rente. Wir warten darauf, dass unser Leben anfängt. Die Dinge tun zu können, die uns wirklich interessieren, die uns glücklich machen. Wir warten darauf, wir selbst sein zu dürfen.

Wir sind so damit beschäftigt, Dinge auf unserer mentalen To-Do-Liste abzuhaken und auf den Punkt „Leben“ hinzuarbeiten, dass wir gar nicht merken, dass LEBEN JETZT ist.

​Alles nur anerzogen?

​Doch es ist nicht unsere Schuld. Allerdings sollten wir uns von Schuldfragen eh fernhalten, diese bringen niemandem was. Wir sind so aufgewachsen. Das heißt, schon als Babys haben unsere Eltern uns regelmäßig zum Baby-TÜV gebracht und im Untersuchungsheft unsere Fortschritte vom Doc abhaken lassen. Akribisch wurde notiert: kann sitzen, kann krabbeln, kann laufen, kann sprechen,… Eins nach dem anderen. Und natürlich gab es für alles den richtigen Zeitpunkt.

​​Mit 3 in den Kindergarten. Mit 6 in die Schule. Dann mit 19 das Abi. Ja, das waren die Altersangaben damals. ​Dagegen können heute Kinder das natürlich alles viel früher. Während Kita mit 1, Schule mit 5, Abi mit 17. Entsprechend Bachelor mit 20, Master mit 22. Sowie Promotion mit 25. Oder nicht?

Unser Leben lang wird uns eingetrichtert, dass wir einfach nur immer eine Stufe nach der anderen nehmen müssen. Dann, ja dann würden wir schon ankommen. Aber wohin geht’s überhaupt?

von innen sehen hamsterräder wie karriereleitern aus

​Alle so deprimiert?!

Als ich heute Morgen in der U-Bahn auf dem Weg zu einem Arbeitstreffen war, haben mich die vielen ausdruckslosen Gesichter um mich herum regelrecht schockiert. Dazu sah nicht eines auch nur annähernd glücklich oder zufrieden aus. ​Währenddessen kam ich mir vor, wie in einem futuristischen Sklaventransporter.

wir tun dinge die wir nicht wollen um dinge zu kaufen die wir nicht brauchen um leute zu beeindrucken die wir nicht mögen

​Wer bist du und was macht dich glücklich?

Hast du dich schonmal gefragt, was wäre, wenn Geld in deinem Leben keine Rolle spielen würde? Wenn du dir keine Gedanken darum machen müsstest, wie du Miete und Lebensmittel bezahlen sollst? Was würdest du tun, wenn du einfach nur du selbst sein könntest, ohne es irgendjemandem Recht machen zu müssen? Statt jemandem etwas zu beweisen? Wenn wir tgif einfach aus unserem Kopf streichen? Wer bist du und was macht dich glücklich?

lieber mit dem fahrrad zum strand als mit dem auto ins büro

​Wartest du noch oder lebst du schon?

Egal, was deine Antwort auf diese Fragen ist, die gute Nachricht ist: es gibt weder richtig noch falsch. Denn dies kann jeder für sich selbst entscheiden! Und selbst, wenn du (noch) keine Antwort auf diese Fragen gefunden hast, so lohnt es sich doch, darüber nachzudenken.

die zeit fliegt und du bist der pilot
​Also Bleibt nur noch die Frage: Wartest du noch oder lebst du schon?

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Während du dich auf die spannende Reise nach dir selbst beg​ibst, teile diesen Artikel, wenn du jemanden kennst, der sein Leben endlich in die Hand nehmen sollte.​

Bis bald,
Luisa

Hi, ich bin Luisa, Gründerin und Autorin von Studieren+, ausgebildete Kauffrau, Masterstudentin, Coach, Mama, Ehefrau, Migrantenkind, Herzblutberlinerin, YouTuberin, Instagram- und Facbook-Suchti und gelegentlich zwitschert sie auf Twitter. Ich freu mich, wenn du dich mit mir via Social Media verbindest.

Luisa 
Gründerin von Studieren+                 
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  • prislacht sagt:

    Gefällt mir sehr liebe Luisa! Liege wach im Bett und frage mich warum mich mein Leben so stresst und ob ich das will. Danke:)

    • Luisa sagt:

      Hoffe, du hattest eine angenehme Nacht. Hat der Schlaf eine Antwort gebracht? Zu wissen, was man nicht will und das Bewusstsein, dass nur man selbst es ändern kann sind die besten Wege zur Besserung 🙂

      LG Luisa

  • Ich habe mal studiert rein aus Interesse und nicht um der großen Karriere willen. Aber danach ging die Odysee los. Befristungen, Arbeitslosigkeit, Jobs, um einfach Geld zu verdienen. Ich warte auch auf Freitage und ich weiß, dass ich, das so nicht geplant habe. Aber die Ernüchterung kam über die Jahre. Irgendwann wird man pragmatisch, weil man ja von irgendwas leben muss. Ich denke schon Jahre über dieses Dilemma nach und habe für mich da noch keine Lösung gefunden.

    • Luisa sagt:

      Das stimmt, die Miete zahlt sich nicht von allein. Im Zweifelsfall muss man auch mal in den sauren Apfel beißen und Dinge tun, auf die man keinen Bock hat. Der Fehler ist, sich selbst aufzugeben. Wer rastet, der rostet. Irgendwann ist man so in seinem Lebenskonstrukt gefangen, dass es nur sehr schwer ist, da wieder rauszukommen, weil man schlichtweg nicht mehr daran glaubt, dass es möglich ist.

      Ich habe jahrelang mit Menschen zusammengearbeitet, die sich jeden Tag zu ihrem Job schleppten, 8 Stunden täglich damit verbrachten, ihre Pflicht zu erfüllen und die freien Minuten dazwischen mit Schimpfen, schlechter Laune und dem Traum von einem besseren Job verbrachten. So verbrachten sie jeden Tag. 10 oder 20 Jahre… So wollte ich nicht enden. Vom Nachdenken, Quatschen, Jammern, Träumen ändert sich einfach nichts. Nur Handlungen können etwas bewirken. Aber die Angst davor ist für viele zu groß. Was ist, wenn es nicht klappt?

      Wie oft habe ich schon gehört: “Manchmal verlierst du und manchmal gewinnen die anderen.” Das sagt doch schon alles. Wer so über sein Leben denkt, kann sich auch direkt verbuddeln.

      Wie wäre es mit: “Manchmal gewinnst du und manchmal lernst du.”?

      Hinfallen gehört dazu und scheiß Jobs auch. Aber darf dich das davon abhalten, etwas aus deinem Leben zu machen? Gib dich nicht auf. Es gibt bestimmt etwas, das du kannst, in dem du noch besser werden kannst und dass dir Freude bereitet. Konzentrier dich darauf, in der Zeit zwischen der lästigen Pflichterfüllung, an den Wochenenden und Feierabenden. Werde in irgendetwas richtig gut statt wie meine Ex-Kollegen an Gott und der Welt zu zweifeln. Die sind nämlich immernoch dort, wo ich sie zuletzt gesehen hab. Einige von ihnen sitzen mittlerweile mit Burnout zu hause. Nicht weil der Job so stressig ist, sondern weil er sie so stresst. Weil es sie jeden Tag erneut Überwindung kostet dieses Büro zu betreten. Weil sie die Hoffnung verloren haben, dass ihnen ihr Job jemals wieder Spaß machen könnte.

      Tu dir das selbst nicht an. Erfülle die Pflicht und arbeite weiter an dem, was du wirklich willst.

      LG Luisa

  • Hey Luisa 🙂 Dieser Artikel hat mich mal wieder zum Nachdenken, über meine Definition von Erfolg gebracht. Ich glaube, dass viele von uns unglücklich sind jeden Montag weil wir keine eigene Definition von Erfolg haben, sondern die Definition der Gesellschaft übernehmen. Und die ist nunmal: Schule, Studium, großer Konzern und dann hoch die Karriereleiter mit Geld, Ansehen und Titeln. Doch ist das, was wir wirklich wollen? Ist das Erfolg für uns? Ich habe mal einen Artikel darüber geschrieben, der deine Gedanken ergänzt: http://pascalkeller.com/wie-die-generation-y-erfolg-neu-definiert/

    Schreib weiter so tolle Artikel!

    Saludos,
    Pascal

  • Svenja sagt:

    Hey Luisa,
    sehr toll und wahr geschrieben!! Ich bin schon länger auf dem Trichter, das Geld nicht alles ist und kann den Konsum in Deutschland nicht mehr leiden.. Deshalb habe ich bewusst nach dem Studium keine Jobbewerbungen oder Masterbewerbungen rausgeschickt und mir erstmal Zeit für mich und meine Träume und Wünsche genommen. Ich bin teilweise frustriert, weil ich sehe was die anderen erreichen. Wenn ich reise bin ich nicht mehr frustriert, dann lebe ich, aber wenn ich zurück komme und mcih den Fragen stellen muss – aber es klappt ganz gut inzwischen mir einzureden, dass dies nur die Gesellschaft ist. Deshalb verlasse ich auch im April Europa, ich will nach meinen Zielen leben – mir gefallen deine Bilder und die Sprüche darauf sehr gut! 🙂

    • Luisa sagt:

      Hey Svenja,

      wohin geht’s denn im April?

      Ja es ist nicht leicht, anders zu sein. Umso schöner, wenn man dann doch mal Gleichgesinnte trifft. Zum Glück sind das gar nicht so wenige. Das ist wirklich befreiend.

      LG Luisa

      • Svenja sagt:

        Ich gehe nach Neuseeland und nach Kolumbien. Und überlege danach ggbf. weiter zu reisen (Thailland oder auch China stehen weit oben 🙂 ).

        Ja das stimmt, der Gedanke anders zu sein, ist schon sehr beeinflussend und erdrückend. Der Kontakt zu Gleichgesinnten ist immer gut und baut auf und wird in der Ferne bestimmt auch weniger 🙂

        LG Svenja

  • Axel sagt:

    Hey Luisa,

    ich denke, dass es auf die richtige (positive) Einstellung ankommt. Ich sage mir am Montag immer: Übermorgen noch zwei Tage, dann ist alles gut!

    Viele Mensche werde wahrscheinlich antworten, dass sie natürlich schon leben, allerdings befürchte ich, dass sie in einer Wartehalle leben. 😉

    “Futuristischer Sklaventransporter” gefällt mir.

    Gruß Axel

    • Luisa sagt:

      Oh ja, Wartehalle trifft es ziemlich gut.

      Mich stören Montage mittlerweile überhaupt nicht mehr. Das einzige, worauf ich momentan warte ist mein Studienabschluss, damit ich endlich 100% meiner Zeit in meine eigenen Projekte stecken kann. Aber lang ist’s ja nicht mehr. Im März geht’s ins Auslandssemester nach Bali, danach die Abschlussarbeit schreiben und ehe ich’s mich versehe, bin ich frei. Ab ins kalte Wasser mit meinem eigenen kleinen Business. Whoohooo 😉

      LG Luisa

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