Studentenjobs: 8 Wege Dich fürs Lernen bezahlen zu lassen

Studentenjobs: 8 Wege Dich fürs Lernen bezahlen zu lassen

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"Das war mal ein geiler Deal!
Ich war im siebten Himmel!"

Nachdem ich aus Nicaragua zurück war, machten meine Eltern mir großen Druck wieder zu studieren.
lernen

Ich habe unlängst mit Michael, einem meiner treusten Leser geschrieben. Michael liest viele viele Bücher. Weit mehr noch als ich. Und Michael schickt mir immer die coolsten Artikel, die er so findet und die besten Bücher, die er in letzter Zeit gelesen hat.

Meine Leseliste umfasst derzeit wahrscheinlich weit über 100 Bücher. Ich komme einfach nicht hinterher, die ganzen Bücher zu lesen, zusammenzufassen, Blogartikel zu schreiben, meine Freunde zu sehen und gefühlt hunderttausend E-Mails am Tag zu beantworten.

Unlängst habe ich jedenfalls Michael angeboten, dass ich ihn gerne bezahlen würde, wenn er mir die besten Bücher, die er so liest, zusammenfasst.

Vielleicht findest du auch eine Person, für die du Bücher zusammenfassen kannst. Das können Freunde, Kommilitonen oder auch dein Dad sein.

Die Jungs von Flowfinder machen mit ihren SuccessBooks übrigens nichts anderes, als die besten Bücher über Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung in Videos zusammenzufassen.

Und auch die App Blinkist verdient damit Geld kurze Zusammenfassungen von Büchern zur Verfügung zu stellen.

Be creative!

3) Suche dir einen Job in einem Bereich, in dem du dich hocharbeiten willst

Wenn du schon weißt, wo du mal hinwillst, dann kannst du dir einen Einstiegsjob in einem Bereich suchen, in dem du dich hocharbeiten willst.

Ein klassisches Beispiel sind Vertriebler. Menschen also, die für Firmen zum Beispiel im Außendienst Produkte verkaufen.

Verkaufen zu können ist eine Fähigkeit, die unglaublich wertvoll ist. Wenn du dir also vorstellen kannst, mal ein guter Verkäufer oder gar Verkaufstrainer zu werden, dann such dir einen coolen Job als Verkäufer und arbeite dich hoch.

4) Such dir einen Mentor und arbeite für ihn

Sagen wir du bist ein Fan von Tim Ferriss (Blogger und Bestsellerautor). Oder du bist fasziniert von Menschen da draußen, von denen du unbedingt lernen willst.

Schau dir an, was genau diese Personen machen. Schau dir an, wie du ihnen helfen kannst. Schau dir genau an, wo diese Leute deine Hilfe gebrauchen könnten. Wir alle können Hilfe gebrauchen – niemand von uns hat alles figured out.

Ich zum Beispiel würde mir Unterstützung von einem jungen talentierten und motivierten Web-Designer wünschen, der wirklich alles aus meinem Blog Anti-Uni.com herausholt was geht.

Sagen wir, du kannst genau das und hast Bock mit mir zu arbeiten und zu lernen – Fuck yeah bin ich bereit mein komplettes Wissen und mein Netzwerk und mein Büro mit dir zu teilen!

Wichtig hierbei ist:
Wahrscheinlich wird dich nicht direkt Tim Ferris unter seine Mentees aufnehmen. (Außer du bist wirklich ein krasser Experte in einem Bereich in dem Tim gerade Hilfe braucht).

Suche dir also eher Menschen, die noch nicht ganz so krass erfolgreich sind wie Tim und arbeite dich nach und nach hoch.

5) Schreibe einen Blog

Ben Paul

Einen Blog zu monetarisieren ist nicht einfach. Ganz und gar nicht.

Meinen Blog lesen pro Monat fast 25.000 Menschen. Das ist schon gar nicht so schlecht nach 10 Monaten, die es Anti-Uni jetzt gibt. Und dennoch kann ich noch lange nicht davon leben.

Anti-Uni wirft derzeit im Monat so zwischen 150 und 800 € pro Monat ab.

Das kommt wie folgt zustande:

  • Amazon-Partner-Programm

In der Buch-Challenge habe ich links eingebunden zu amazon, sodass du die Bücher direkt bestellen kannst, wenn du magst.

Pro Buch, das du über mich kaufst, bekomme ich eine mini-kleine Provision von ca. 5 %. Dich kostet das ganze nichts – aber mir hilft generell jeder zusätzliche Euro, um Anti-Uni weiter vorantreiben zu können.

Also nochmal: Es kostet dich keinen Cent mehr, nur schmeißt du nicht Amazon das Geld in den Rachen sondern unterstützt Blogger dabei, weiterhin möglichst geile und hilfreiche Artikel für dich zu schreiben.

  • Partnerprogramme

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass du nur Produkte empfiehlst, die du auch selbst gut findest bzw. nutzt.

Letztens habe ich zum Beispiel Conni’s Ebook empfohlen und weil das Buch viele meiner Leser interessant und hilfreich finden, durfte ich mich über eine nette kleine Provision pro Buchverkauf freuen.Dennoch ist es noch relativ schwierig mich direkt über den Blog zu finanzieren - einen Blog zu monetarisieren ist also beleihe kein Selbstläufer!

Die aus meiner Sicht beste Möglichkeit um von einem Blog wirklich leben zu können (ausnehmen würde ich hier Reise-, Technik- oder Fashion-Blogs) sind meines Erachtens eigene Produkte, die deinen Lesern wirklich helfen.

So wie das BlogCamp von Conni und Sebastian zum Beispiel entstanden ist, weil immer mehr Menschen nachgefragt haben, wie sie lernen können einen erfolgreichen Blog aufzubauen oder besagtes Ebook.

6) Schreibe Artikel für Zeitschriften und Online-Magazine

Wenn du Artikel über Themen schreibst, die du spannend findest, dann lernst du im Prozess unglaublich viel. Einfach dadurch, dass du deine Gedanken strukturieren und dann auf Papier bringen musst.

Im Endeffekt also ein ähnlicher Lern-Effekt wie beim Zusammenfassen von Büchern, die du gelesen hast. Nur wenn du den Inhalt in eigenen Worten wiedergeben kannst, hast du ihn auch wirklich verstanden.

Vielleicht will dich am Anfang noch niemand für deine Artikel bezahlen. Dann kannst du zum Beispiel anfangen als Blogger für die Huffington Post oder den Studiblog zu schreiben.

Und wenn du ein wenig eigene Erfahrung gesammelt hast, dann kannst du gezielt auf Magazine wie zum Beispiel Zeitjung etc. zugehen und auch bezahlte Artikel schreiben.

7) Erstelle deinen eigenen kleinen Online-Kurs

Durch die technologischen Möglichkeiten, die wir heute haben, ist es möglich, dein Wissen über digitale Medien weiterzugeben.

Vielleicht hast du echt viel Ahnung in einem bestimmten Bereich und möchtest dein Wissen gerne weitergeben.

Du kannst Videos aufnehmen und Aufgabenglätter und Checklisten erstellen. Für WordPress und Co gibt es heute sogar kostenlose Plugins, um einen Member-Bereich zu erstellen.

Und falls noch niemand für deinen Kurs Geld ausgeben möchte, dann kannst du zum Beispiel damit starten, dass du einen Teil des Kurses kostenlos rausgibst, um Menschen neugierig zu machen und ihnen zu zeigen, dass die Inhalte ihr Geld wert sind.

8) Schreib ein Buch

Ich habe bisher noch kein Buch geschrieben, aber es ist auf jeden Fall eines meiner großen Ziele für die nächste Zeit.

Ein Buch ist die perfekte Möglichkeit alles, was du in deinem Kopf hast, auf Papier zu bringen und mit Menschen zu teilen.

Und das Schönste ist: Heute bist du nicht mehr darauf angewiesen, dass ein Verlag dein Buch veröffentlichen will.

So wie Anti-Uni-Leser Micha zum Beispiel sein Buch: “Das Karotten-Prinzip: Motivation durch bewusstes Handeln” bei amazon veröffentlicht hat (ich habe es gekauft, aber noch nicht gelesen).

Und wenn du Menschen im Prozess einbinden willst, dann gibt es mit Crowdfunding eine wunderbare Möglichkeit Menschen einzubeziehen und sie schon vor Fertigstellen des Buches am Prozess zu beteiligen, so wie das mein Kumpel Blake mit seinem neuen Buch “The Art of self directed learning” bei kickstarter gemacht hat.

So kannst, du bevor du anfängst dein Buch zu schreiben, das Geld eintreiben, um dich dann in Ruhe auf den Schreibprozess konzentrieren zu können.

Und das Beste daran ist...

all diese Tipps kannst du wunderbar mit deinem Studium kombinieren.

Vielleicht kannst du sie sogar mit deinem Studiengebiet verknüpfen, indem du z.B. Fachliteratur für Kommilitonen zusammenfasst oder dein Expertenwissen für eine außenstehende Zielgruppe aufbereitest z.B. als Informatiker HTML für Blogger oder als Modedesignerin Schnittmuster für Kinderkleidung.

Du musst ja nicht gleich alle acht Wege umsetzen. Suche dir einen aus und fang damit an.

Ich hoffe, dass hier einige hilfreiche Anregungen für dich dabei waren.

Über dein Feedback und weitere Ideen freue ich mich in den Kommentaren!

Viele Grüße,

Ben

Ich habe irgendwann mein Studium an der Elite-Uni und mein Stipendium bei der Studienstiftung geschmissen. Heute bin ich Unternehmer, Blogger, Speaker und angehender Autor. Und vor allem eines: Ein lebenslanger Lerner.

Ben Paul
Anti-Uni.com                 
  • Laura sagt:

    Ganz toller Artikel, das motivert auf jeden Fall.

  • Sari sagt:

    Das ist wirklich alles sehr interessant. Den Beitrag sollte ich vielleicht mal an meine Schwester schicken, die könnte den einen oder anderen Tipps sicher gut für sich umsetzen.

    Liebe Grüße,
    Sari
    #‎BloKoSo‬

  • Ben sagt:

    Hey Jenny, das freut mich!

  • jenny sagt:

    na das motiviert doch mal!! danke für den input 🙂

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