Ebbe im Portemonnaie? Tipps, um das Finanzloch zu stopfen

Ebbe im Portemonnaie? Tipps, um das Finanzloch zu stopfen

Eine wahrlich lange Litanei an Kostenfaktoren während dem Studium haben wir bereits in einem anderen Beitrag aufgelistet. Reguläre Studiengebühren zwischen 120 und 315 Euro sowie solche für Langzeitstudis oder Besucher von Zweitstudiengängen zwischen 500 und 800 Euro. Lebenshaltungskosten in Höhe von durchschnittlich 916 Euro. Miet- und Nebenkosten von im Schnitt 298 Euro. Die Liste dieser monatlichen (!) Kostenfaktoren ist nicht vollständig. Schnell wird dabei aber klar: Das Studentenleben ist kein Leben in Saus und Braus, sondern vielmehr ein Leben, bei dem jeder Cent zweimal umgedreht wird. Kennt der Studi. Akzeptiert der Studi. Und hortet fleißig Spartipps. Was aber, wenn außerplanmäßige Kosten on top kommen? Dann helfen vielleicht die folgenden Tipps weiter, um das Finanzloch zu stopfen.

online kreditverglich

Ebbe auf dem Konto? Bei großen Finanzlöchern hilft nur ein Kredit. Die online-basierte Privatoption wird immer beliebter.

Bafög und KfW-Bildungskredit als monatliche Finanzspritze

Bafög ist eine Kreditform, die viele Studenten gar nicht als Kredit wahrnehmen, Gewährt wird diese Form des zinslosen Darlehens nur einer bestimmten Gruppe von Studenten, nämlich denjenigen, die einen rein rechnerischen und nachweisbaren Bedarf haben und diesen im BAföG Antrag auch deutlich machen. Bafög ist zu einem Teil ein Studienzuschuss und zum zweiten Teil ein zinsloses Darlehen, das nach dem Studienabschluss zurückbezahlt werden muss. Mehr zur BAföG Rückzahlung.

Wer keinen Anspruch auf Bafög hat, wendet sich in der Regel an die Förderbank KfW. Die Gemeinsamkeit beider „Kreditvarianten“ ist, dass dabei oft nicht etwa auf einmal ein großer Batzen Geld an den Studenten geht, sondern eine monatliche Summe ausbezahlt wird. Allerdings gibt es bei den Auszahlungsmodalitäten durchaus auch Unterschiede von Anbieter zu Anbieter. Ebenso variabel sind auch die Rückzahlungs- und Zinsvarianten, die es am Markt gibt.

Große Anschaffung? Ein Kredit muss her!

Wer sich von einer großen Investition konfrontiert fühlt, der wird nicht umhinkommen, sich Geld zu leihen. Sprich: Ein Kredit muss her. Doch ist das für Studenten eigentlich möglich? Ist es. Es gibt sogar eine ganze Reihe an Optionen, die in die Kategorie „Studentenkredit“ fallen, obgleich nicht alle dazu dienen können, außerplanmäßig entstandene Finanzlöcher zu stopfen. Unter onlinekreditevergleich.de werden neben anderen diese klassischen Kreditvarianten erläutert:

Der Kredit von Privat

Der Kredit von Privat ist die moderne Form des „in der Familie nach Geld Fragens“ oder des „Klinkenputzens“. Modern heißt in diesem Zusammenhang: In einem Portal wird vorgestellt, woher das Finanzloch im Portemonnaie kommt. Wer hier eine gute Geschichte liefert, hat ebenso gute Chancen, via Internet einen Investitionspartner für das Projekt gewinnen zu können. Das heißt: Potentielle Investoren überlegen sich, wie viel sie in welche Projekt investieren (auf dem Portal gibt es nämlich mehrere). So können sie ihr Investment splitten.

Der Kurzzeit-/Dispokredit

Von dieser Kreditform wird im Allgemeinen abgeraten. Der Grund: Dieser Kredit geht mächtig ins Geld, obgleich viele diese Kreditform als festes Konstrukt des Girokontos einfach akzeptieren. Sinnvoll ist der Dispokredit, um für einen kurzen Zeitraum den Stand des Kontos auszugleichen. Das heißt: Falls sich Gutschriften, Löhne und andere externe Leistungen verzögern, die Abbuchungen aber regulär weiterlaufen, ist der Dispokredit ein prima Puffer.

Die Sache mit dem Geld verdienen

Natürlich kann es keine kurzfristige Lösung sein nach dem Motto „Ebbe in der Kasse – schnell einen Job annehmen“. Im Idealfall ist ein Studentenjob der regelmäßige Begleiter des Studis. Dabei muss der Verdienst gar nicht zwingend zum Lebensunterhalt dienen, sondern kann auch dabei helfen, die Spardose zu füllen, um für etwaige Finanzkatastrophen gewappnet zu sein.

studentenjobs

wie du siehst, arbeiten die meisten Studierenden in Bereichen, die nicht unbedingt direkt mit ihrem Studium zu tun haben und ein großer Posten mit 35,1 Prozent, der mit dem undurchsichtigen Begriff „Sonstiges“ überschrieben ist.
Welche sonstigen Möglichkeiten es gibt, die karge Studentenkasse aufzubessern, zeigt diese Ideenhitliste:

Nebenjobs für Studenten

Wer Fachliteratur nutzt, aufbereitet und weiterverkauft, der minimiert die Ausgaben, die im Studium anfallen.

Kaufen ~ Studieren ~ Verkaufen.

Wer nach eben diesem Prinzip mit teuren Büchern verfährt, der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen reduziert sich der Berg an Büchern. Zum anderen wird aus Gebrauchtem wieder bares Geld gemacht. Tipp: Wer gut strukturierte Lernhilfen, wie etwa Mindmaps, on top liefern kann, kann diese ebenfalls mit verkaufen.

Schreiben und Verkaufen

Zugegeben, viele Themen für Seminararbeiten gibt es in unzählig vielen Ausführungen. Diese lassen sich meist nur schwerlich zu Geld machen. Wann dies recht gut funktioniert, ist abhängig von der Aktualität des Themas. Tipp: Vor allem in der empirischen Sozialforschung besteht ein großes Interesse an Erhebungen und deren Auswertungen. Geld gibt’s dann, wenn die Arbeit online geordert und per E-Book verkauft wird.

Profi sein und Geld verdienen

Wer über eine besondere Expertise in einem Fachbereich verfügt, der kann diese heute leichter zu Geld machen denn je. Ein Blog. Ein Video-Kanal. Und mächtig viel Mehrwert machen den Studenten zum beliebten Profi seines Metiers – ganz egal um welches Thema es dabei geht.

Experte sein und damit Geld verdienen. In Zeiten von Blogs und Videokanälen ist das einfacher denn je. Die Expertise kann dabei im Studienbereich liegen. Kann aber auch aus einem ganz anderen Bereich stammen.

Sharing is caring

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden.

profile-pic

Gründerin von StudierenPlus

Wissen ist Macht und es ist an dir, diese zu nutzen. Dieses Tool ermöglicht es mir, dir aktiv beim Ausfüllen deiner Anträge zu helfen und das Recht einzufordern, das dir zusteht. Hier kann ich all meine Erfahrung als Studentin mit Kind, Studibloggerin, Frauenbeauftragte und Gutachterin für Hochschulakkreditierung einfließen lassen und das Maximum für dich rausholen.

Luisa Todisco Wirtschaftskommunikation M.A.
>
Jetzt Fan werden!schliessen
oeffnen