Tipps und Tricks für erfolgversprechende Bewerbungen samt eindrucksvollem Lebenslauf

Tipps und Tricks für erfolgversprechende Bewerbungen samt eindrucksvollem Lebenslauf

Wer sich schon mal auf eine freie Stelle in einem Unternehmen beworben hat, weiß sicherlich nur allzu gut, dass die Bewerbung nahezu perfekt sein muss, um überhaupt eine Chance auf den Job zu haben. Aber wusstest du auch, dass für viele Personalchefs der Lebenslauf das mit Abstand wichtigste Dokument darstellt? Wenn du hier entscheidende Informationen vergisst oder die Vita nicht zu den individuellen Anforderungen der jeweiligen Stelle passt, solltest du nicht unbedingt mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch rechnen. Aber wie schreibt man eigentlich eine perfekte Bewerbung? Wie muss der Lebenslauf aufgebaut sein? Und welche Infos dürfen auf keinen Fall fehlen?

Ohne eine gute Bewerbung hat es heutzutage niemand einfach in der Arbeitswelt – egal ob es um einen Praktikumsplatz während des Studiums, die erste Festanstellung oder einen Jobwechsel geht. Während es früher häufig schon ausreichte, einige Informationen über sich niederzuschreiben und das Schulzeugnis anzuhängen, zählen heute eine gute Portion Kreativität, viel Recherche und eine Vita, die sich so gut es geht von der Konkurrenz abhebt. Die Ansprüche der Recruiter sind also deutlich gestiegen, doch wenn du weißt, worauf die Entscheider achten und wie du sie von deinen Leistungen überzeugen kannst, hast du bereits mehr als nur einen Fuß in der Tür. In dem folgenden Artikel zeigen wir dir, wie du eine solche Bewerbung im Handumdrehen erstellen kannst.

Die folgenden Dinge solltest du bereits im Vorfeld beachten 

Bevor du damit beginnst, die Bewerbung und den Lebenslauf zu erstellen, solltest du wissen, dass es einige Details zu bedenken gilt. Zum einen erkennen erfahrene Personalchefs auf den ersten Blick, ob die Vita speziell für diese Bewerbung verfasst wurde oder ob es sich um eine Standardbewerbung handelt. Hier gilt nämlich der Grundsatz: Eine perfekte Bewerbung passt nur selten auf zwei verschiedene Ausschreibungen. Wenn du deine Chancen erhöhen möchtest, solltest du den Lebenslauf so anpassen und optimieren, dass die dort aufgeführten Praktika, Nebenjobs und persönliche Interessen möglichst gut zu der Jobbeschreibung passen. Verzichte dabei aber auf Falschaussagen und ausgedachte Inhalte – denn wer bei seiner Bewerbung lügt, wird auf kurz oder lang echte Probleme bekommen.

Zum anderen darf und sollte sich die Bewerbung von dem klassischen Einheitsbrei abheben. Du musst also nicht bescheiden sein und kannst besondere Stärken, herausragende Eigenschaften sowie sonstige Erfolge selbstverständlich in deinem Lebenslauf aufführen – und das am besten schon zu Beginn. Falls du also beispielsweise gleich mehrere Fremdsprachen beherrschst, ehrenamtlich unterwegs bist oder das Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hast, solltest du das den Recruiter auch wissen lassen. Arbeite dabei aber am besten nur mit Stichpunkten und kurzen Beschreibungen, damit der Lebenslauf auch auf zwei oder maximal drei DIN-A4-Seiten passt. Übrigens: Falls du hier wirklich spezielle Dinge erwähnst, solltest du diese auch mit Zertifikaten oder sonstigen Nachweisen belegen können.

So sieht der perfekte Lebenslauf aus

Vorab sei gesagt, dass du auf jeden Fall darauf achten solltest, dass deine Bewerbung und dein Lebenslauf aussagekräftig, fehlerfrei, übersichtlich und natürlich auch vollständig sind. Daher empfehlen sogar die Experten des Online-Magazins t3n, einen Freund oder Bekannten zu fragen, ob er oder sie noch einmal Korrektur lesen kann, bevor die Bewerbung an das Unternehmen verschickt wird. Wie die Vita im Optimalfall aufgebaut sein und aussehen sollte, zeigen wir dir jetzt:

Aufbau und Inhalt des Lebenslaufs

Grundsätzlich kannst du dich beim Erstellen der Vita an dieser Reihenfolge orientieren:

  1. Kontaktdaten
  2. Persönliche Angaben und gegebenenfalls die angesprochenen herausragenden Kenntnisse oder besonderen Eigenschaften
  3. Die angestrebte Stelle, auf die du dich bewerben möchtest (was unterstreicht, dass du diese Bewerbung speziell an die Jobbeschreibung angepasst hast)
  4.  Schulzeit, Ausbildung, Praktika und Studium (und zwar so, dass die aktuelle Position ganz oben in der Liste steht, samt kurzer Beschreibung der jeweiligen Stationen)
  5. Berufliche Erfahrungen
  6.  Besondere Kenntnisse, zusätzliche Qualifikationen und Zertifikate (hier kannst du zum Beispiel auch Fremdsprachen erwähnen – achte aber darauf, dass du am besten nur die Dinge aufführst, die auch zu der angestrebten Position passen)
  7. Hobbys und persönliche Interessen (auch hier gilt: Wenn es nicht zum Job oder dem Unternehmen passt, lass es lieber außen vor)

Punkten mit Layout und Struktur 

Wenn dein Lebenslauf nicht ansprechend aussieht und übersichtlich aufgebaut ist, sinken die Chancen auf den gewünschten Job rapide – selbst wenn du die außergewöhnlichsten Kenntnisse vorweisen kannst. Der Grund dafür: Die meisten Personalchefs widmen der Bewerbung nur rund ein bis zwei Minuten ihrer Aufmerksamkeit. Und wenn der Recruiter sich nicht direkt angesprochen fühlt oder sich erst durch ein seitenlanges Manifest kämpfen muss, landet deine Bewerbung sehr schnell auf dem Absagestapel. Daher eignet sich der tabellarische Aufbau am besten, um die Vita ordentlich zu strukturieren und es dem Personaler so zu ermöglichen, alle relevanten Infos auf den ersten Blick erkennen zu können.

Auch das Design spielt eine wichtige Rolle, denn mit einem nicht ganz alltäglichen Layout kannst du für eine erhöhte Aufmerksamkeit des Entscheiders vor Ort sorgen. Allerdings solltest du keinesfalls mit Grafiken, bunten Bildern oder sonstigen Elementen arbeiten, da diese nicht in eine professionelle Vita gehören. Noch ein kleiner Tipp: Wenn du dich bei großen Konzernen, Banken oder anderen höchst seriösen Unternehmen bewerben möchtest, solltest du dich für den klassischen Aufbau der Bewerbung entscheiden. Bei hippen Start-Ups oder innerhalb der Kreativbranche hast du hingegen etwas mehr Raum für moderne und kreative Ideen. Aber verzichte auch hier besser auf Schriftarten wie Comic Sans und Co und verwende stattdessen lieber gut lesbare Typos wie Tahoma, Arial oder Calibri. So steht deiner hoffentlich erfolgreichen Bewerbung nichts mehr im Weg.

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Das Studium ist so viel mehr als nur das Bestehen und abhaken von Prüfungen. Wenn du deinen Abschluss in den Händen hältst, wirstdu nicht mehr derselbe Mensch sein, der sich beworben hat. Du wirst dich verändern und an dir selbst wachsen. Und wir begleiten dich auf dieser spannenden Reise.

Sophia Gummert, M.A. Autorin
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