Bali Style aka mit dem Roller in die Freiheit

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Bali Style a.k.a. Wie du mit dem Roller den balinesischen Straßenverkehr überlebst

Roller mieten Bali

Wir stellen uns vor: Du bist in Eile, willst nur schnell was aus dem Supermarkt holen, musst irgendwo schnell hin? Auf geht’s, los geht’s!

HALT STOP!

Vergiss es, so läuft es hier nicht.

Die Balinesen haben die gechillte Lebensweise perfektioniert. Irgendwo pünktlich erscheinen? No, it’s not gonna happen. Kannst du dir direkt aus dem Kopf schlagen. Schalt einen Gang zurück und genieße es. Vielleicht macht gerade das die Balinesen so freundlich und liebenswert. Sie lassen sich einfach nicht stressen! Besonders an den Supermarktkassen fällt dir dies wahrscheinlich als erstes auf. Man lässt sich hier alle Zeit der Welt. Du hast Hunger? Lerne lieber geduldig zu sein! Sieh es so: Je länger du an der Kasse warten musst, desto besser lernst du die Leute um dich herum kennen.

Balinesen wirken nie gestresst. Auch nicht im Job.

Diese Gelassenheit war und ist immer noch, meine größte Herausforderung auf Bali oder besser gesagt: in meinem balinesischem Arbeitsalltag. Als eine, die hier den Berufsalltag miterlebt, ist es doch sehr gewöhnungsbedurftig, einen Gang runter zu schalten und die Arbeit, die ich vielleicht in drei Stunden schaffen koennte, eben auf fünf aufzuteilen. Ungewohnt? Ja! Wiederum habe ich auch noch nie jemanden gestresst auf der Arbeit erlebt und wenn ich Feierabend habe, habe ich noch genug Elan, um weitere Abenteuer zu erleben….

Apropos Abenteuer. Solltest du gehofft habe, im Straßenverkehr geht es ähnlich gemütlich zu, dann muss ich dich leider entäuschen. Ganz so lässig geht es auf den Straßen nicht zu. Wie wohl die meisten hatte auch ich einen riesen Respekt, als ich mich das erste Mal auf die Straßen Balis getraut habe (oder besser gesagt: trauen musste). Diese sind chronisch verstopft und ueberfüllt (auf dem Roller sieht und fuehlt sich doch alles nochmal schneller an) und mit einem Auto kommt man nur schwerlich voran. Von daher rate ich dir, einen Roller zu mieten. Selbst wenn du in deinem Leben noch nie auf einem Roller gesessen hast: irgendwann ist immer das erste Mal.

Erstmal herrscht auf Bali linksverkehr, was einen kurzen Moment zur Umgewöhnung braucht (aber auf einem Roller wesentlich leichter fällt als in einem Auto) und dann gibt es scheinbar nur eine Regel (die befolgt wird) auf den Straßen: ES GIBT KEINE REGELN! Alle duesen umher und überholen dich rechts oder links, da wo es der Platz eben gerade zulässt. Vorher wird freundlicherweise noch gehupt, was so viel heisst wie: “ Achtung, jetzt komme ich!”. Also nicht persönlich nehmen. Um nicht völlig unterzugehen, daher ein Tipp: Just go with the flow! Und niemals ohne Helm,bitte! Mache es einfach den Balinesen nach und du wirst merken, es macht eigentlich richtig Spaß! Wenn dir trotzdem noch ein wenig mulmig zu Mute ist, dann lasse dir gesagt sein: Man sieht dir an, dass du nicht von hier bist und die Balinesen nehmen Rücksicht darauf. Wobei Rücksicht nehmen vielleicht doch das falsche Wort ist. Sie wissen, dass du nicht von hier bist und sind eher darauf gewappnet, dass du noch nicht weisst wie der Hase läuft, lassen dich also z.B. zuerst abbiegen (rechts vor links oder links vor rechts gibt es eh nicht, es fährt der, der gerade will).

Bules und die balinesische Polizei

So weit so gut. Kommen wir zu dem Teil, von dem du wahrscheinlich schon gehört hast: die balinesische Polizei. Bules (was so viel wie weißhäutiger Europäer heisst) werden nämlich bevorzugt aus dem Verkehr gefischt. Habe also immer deinen internationalen (!) Führerschein griffbereit, denn selbst wenn du korrekt gefahren bist, irgendeinen Grund werden sie schon finden, dir ein wenig Geld abknüpfen zu können. Wir sind zu der Taktik übergegangen, nie mehr als 50.000 Rupias (circa 3 Euro), im Portomonai bzw. im Führerschein zu haben, um dann felsenfest behaupten zu können, man habe nicht mehr dabei. Es ist und bleibt eben ein kleines Katz und Mausspiel. Ach, und ist nicht ein extra links abbiege Pfeil an der Ampel installiert, darf man übrigens jederzeit links abbiegen (brav erzogen wie wir sind, haben wir natürlich gewissenhaft an der Ampel die Rotphase abgewartet und wurden direkt von der Polizei ermahnt). Aber am wichtigsten: Mach dir keinen Kopf und take it easy. Mach es den Balinesen einfach nach und du wirst schon von A nach B kommen. Bali state of mind eben 😉

Viele Grüße aus Bali,

Marie

 

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Marie, 25 Jahre, zugezogene Berlinerin. Studiert im 6. Interntional Business und absolviert im Rahmen dessen ein Praktikum auf Bali. Immer auf dem Sprung und auf der Suche nach neuen Abenteuern mit einem rastlosen Herzen.

Marie 
International Business B.A.
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