Die passende Autoversicherung finden ~ Tipps für Studenten ~

Die passende Autoversicherung finden

Endlich ist es soweit: Das erste eigene Auto steht vor der Tür. Doch bevor es in den Straßenverkehr geht, muss das Auto angemeldet werden. Dafür benötigt man eine Kfz-Versicherung. Aber wie versichert man ein Auto? Und wie kommt man dabei besonders günstig weg? Wie findet man die passende Versicherung? Fragen, die man sich am besten schon vor dem Autokauf stellt. Wir geben Tipps, worauf man bei der Kfz-Versicherung achten sollte.

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Wie schließt man eine Autoversicherung ab?

Bevor das Auto auf der Zulassungsstelle des örtlichen Landratsamts zugelassen wird, benötigt man von der Versicherung eine eVB-Nummer. Diese bestätigt, dass für das anzumeldende Kraftfahrzeug auch eine entsprechende Versicherung besteht. Dafür muss klar sein, auf wen das Auto angemeldet wird und für wen die Versicherung gilt.

 In vielen Fällen lohnt es sich, dass die Eltern das Fahrzeug als Zweitwagen anmelden und man selbst nur als Fahrzeughalter, aber nicht als Versicherungsnehmer eingetragen wird. Jedoch gibt es gerade für Studenten oft sehr günstige Tarife, bei denen es von Vorteil ist, das Auto von Anfang an auf sich selbst zu versichern und anzumelden. Am besten nutzt man zur Berechnung der Kfz-Versicherungstarife einen Beitragsrechner, der gleichzeitig alle Leistungen und Konditionen übersichtlich auflistet.

Wann benötigt man eine Kfz-Versicherung?

Sobald man ein Auto erworben hat und damit auch fahren möchte, also aktiv am Straßenverkehr teilnehmen möchte, ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung in Deutschland Pflicht. Sie sichert Fremdschäden ab und schützt dadurch beispielsweise vor Beulen oder Kratzern an Fahrzeugen Dritter. Aber auch die medizinische Versorgung bei einem Unfall wird von der Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen.

Wann machen Voll- oder Teilkaskoversicherungen Sinn?

Anders hingegen ist es mit den Voll- und Teilkaskoversicherungen: Sie sind freiwillig und müssen nicht zwingend abgeschlossen werden. Während die Kfz-Haftpflichtversicherung für die Unfallschäden des Unfallgegners aufkommt, kommen die Kaskoversicherungen zusätzlich für Schäden am eigenen Fahrzeug auf. Die Unterschiede im Überblick:

Leistungen der Teilkasko:

  • Diebstahl
  • Glasbruch oder Steinschlag
  • Wild- und Marderschäden
  • Unwetterschäden (z. B. durch Hagel, Überschwemmung, Blitzschlag)
  • Brand oder Explosion (z. B. aufgrund von Kabelbrand)

Sollte ein Schadensfall eintreten, ersetzt die Teilkasko den Zeitwert des Wagens.

Leistungen der Vollkasko:

  • Selbst verschuldete Schäden
  • Vandalismus

Tipp: Gerade für Neuwägen ist es sinnvoll, diese mit einer zusätzlichen Vollkasko-Versicherung zu schützen. Entsteht ein Schaden, so wird in den ersten Monaten in der Regel der Neuwert des Wagens ersetzt. Anschließend wird, wie bei der Teilkasko, der Zeitwert entschädigt.

Welche Daten werden für die Autoversicherung benötigt?

Um eine Autoversicherung abzuschließen, braucht die gewählte Versicherung einige Daten und Angaben zur Person und dem Fahrzeug. Dazu gehören folgende:

  • Angabe zur Schadenfreiheitsklasse
  • Herstellerschlüsselnummer
  • Typschlüsselnummer
  • Ggf. Daten zur Vorversicherung
  • Persönliche Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum)
  • Kontodaten
  • Fahrzeugbrief

Worauf man bei der Autoversicherung achten sollte: Typenklasse & Co.

Aber Achtung! Neben verschiedenen Leistungen, die mit der Versicherung abgedeckt sein sollten, gibt es noch ein paar Stolperfallen, die den Versicherungsbeitrag nochmal in die Höhe treiben können. Denn: Die Typenklasse des Autos bestimmt auch die Höhe der Versicherung. Ist das Wunschauto beispielsweise ein VW Golf, so ist hier auch die Versicherung in aller Regel etwas teurer.

So wird die Typenklasse berechnet

Die Typenklassen werden jedes Jahr neu für verschiedene Automodelle vergeben. Bei der Haftpflichtversicherung reichen die Stufen von 10 bis 25, bei Teilkasko und Vollkasko von 10 bis 33 bzw. 34. Die Vergabe beruht dabei auf der Unfallhäufigkeit des jeweiligen Modells. Leider ist es in den meisten Fällen so, dass Fahrzeuge, die besonders geldbeutelschonend sind, auch die mit der höchsten Einstufung sind. Das ist meist bei Modellen wie dem VW Golf oder einem Ford Fiesta der Fall.

Wohnen auf dem Land: Regionalklasse berücksichtigen

Auch der Wohnort ist entscheidend für die Beitragshöhe. Wohnt man als Student noch bei den Eltern auf dem Land und pendelt zum Studium in die Stadt, kann dies von Vorteil sein. Die sogenannte Regionalklasse berücksichtigt dabei das Unfallrisiko im Wohngebiet. Gerade in Studentenstädten wie Köln oder Berlin ist die Einstufung daher höher, da dort auch ein höheres Risiko besteht, in einen Unfall verwickelt zu sein. Wohnt man hingegen außerhalb auf dem Land, kann dies den Beitrag stark verringern.

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